Folgende Punkte seien klargestellt:
1. Ich schaue schon darauf, dass die Regeln auf einer DIN A4-Doppelseite Platz haben. Diese Detailregelung macht das Kraut nicht fett.
2. Eine große Mehrheit hier ist für individuelles Kontra bei Negativspielen.
3. Ebenso hat eine deutliche Mehrheit hier sich dafür ausgesprochen, dass Kontra im Turnier zählt, bis zum Level Rekontra.
Den Einwand von vacha finde ich nicht so relevant: Wie oft kommt das denn vor, dass ein Solodreiervalat kontriert, rekontriert und gewonnen wird? Ich habe bis jetzt noch wenige Valatansagen und noch nie ein Kontra darauf erlebt! Außerdem: Bei uns hat sich der konstante Wert für den Valat durchgesetzt, und damit ist das gleich viel weniger schlimm als nach den Regeln, wo das Spiel multipliziert wird. Aber: Kontra ist ein so integraler Bestandteil des Spiels, dass es eine grobe Verfälschung bedeuten würde, es wegzulassen. Ja, die großen Turniere spielen nicht damit - und ich halte das für schlecht. Sie haben einen Horror vor potentiellem Kontraschummeln, aber diese Gefahr ist nicht groß und man kann damit umgehen. Bei XXer-Rufen-Turnieren wird mit Kontra gespielt.
Aber zurück zum Thema: Welchen Zweck sollte es denn um Gottes willen haben, dass ein Spieler auf ein Kontra zurückgeht und auf ein anderes nicht? Das ist doch sinnlos und sollte daher auch nicht erlaubt werden.
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