![]() |
| |||||||
| Registrieren | Hilfe | Impressum | Chat | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
| | LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
| ||||
|
Im Moment sehe ich in der Diskussion um die Geistregeln grundsätzlich das Problem, dass über nichts grundsätzlicher Konsens besteht. Soll es überhaupt eine geben? Die Grundsatzumfrage steht bei 6:5. Und was genau soll minimiert werden? Der maximale Schaden pro Spieler und Einzelspiel? Die Summe aller Schäden? Und was genau ist der Schaden? Sollen die Blätter und das "logische" Ergebnis berücksichtigt werden oder nicht? Soweit ich erkennen kann, gibt es bei den Geistspielen zwei Faktoren, die echten Frust bei Spielern hervorrufen und nach Möglichkeit zu vermeiden sind:
Bei Geistspielen soll nach Möglichkeit jeder Spieler entweder
Die einfachste Umsetzung dieses Prinzips wäre meines Erachtens dann die Regel: Jeder lizitiert wie der Geist - also nur normale Rufer. Keine Prämien, keine Kontras. Das wäre alles - die Vorschrift, Vögel abzuwerfen, würde wieder abgeschafft werden. Eine schwache Vorhand schreibt dann zwar ziemlich sicher Minuspunkte. Aber sie hatte immerhin den Talon zum Wechseln, der sonst wahrscheinlich an einen Dreier- oder Besserruferspieler gegangen wäre - und sie hätte damit sehr wahrscheinlich noch mehr verloren, auch wenn in ihrem Rufer Vögel gegen sie gespielt werden. Ein Problem an einer solchen Regel ist der nunmehr vergrößerte Unterschied zur Regel von Arno, und mit Sicherheit würden manche aus Gedankenlosigkeit das falsche Spiel lizitieren. Aber auch dafür gäbe es wohl Lösungen. Ich ersuche um grundsätzliche Rückmeldungen zum jeweils fettgedruckten Prinzip- und Regelvorschlag. |
| |||
|
Liebe Tarockfreunde! Die einzig praktikable Regelung hat derzeit Arno gefunden, indem er nur Piccolo zulässt. Jede andere Regel wie z.B. Rufer lassen Türen zur Manipulation offen in dem man Vögel absichtlich unabsichtlich spielt und wieder Frust hervorruft. Noch besser wäre es wenn bei Auftauchen eines Geistes die Runde abgebrochen wird und auf Neuzuteilung gewartet wird. Mit freundlichen Grüssen Wurm_1 |
| ||||
| Zu diesem Thema zwei kleine Beispiele, die das Problem grundsätzlich veranschaulichen. 1. Annahme: Eine Liferunde spielt Königrufen und ein Spieler muss unvorhergesehen aufhören. Was machen die drei restlichen Spieler? Sie engagieren einen Kartenhalter, der zwar keine Renonce begeht, dafür aber schlechter wie ein Anfänger spielt und die Karten nach dem Zufallsprinzip zugibt bzw. ausspielt. 2. Annahme: Ein Onlineturnier läuft und ein Spieler verliert die Verbindung. Was folgt? Als Kartenhalter fungiert ein Geist, der ebenso schlechter wie ein Anfänger spielt und die Karten nach dem Zufallsprinzip zugibt bzw. ausspielt. Was haben beide Annahmen gemeinsam? Ein Spiel zu dritt ist nicht möglich und mit einem „Kartenhalter“ macht es auch keinen Spaß, man braucht so schnell als möglich einen brauchbaren Ersatzspieler um das Spiel fortführen zu können! Solange bei Onlineturnieren der Geist die Rolle des Kartenhalters für vier Spiele übernimmt, ist für mich der Vorhandpiccolo die beste, schnellste und einfachste Form, aus diesem Dilemma wieder herauszukommen. Einfach deswegen, weil nur die Vorhand Piccolo ansagen darf (keinen Rufer mit Vögeln und stillen Zusatzprämien), beste, weil der Schaden bei solchen Spielen auf maximal neun Punkte (3x3) minimiert wird (der Spieler kann den Piccolo ja auch gewinnen!) und vor allem schnellste, weil das Spiel sofort zu Ende ist, sobald ein Spieler zwei Stiche hat! Zur Variante mit dem „normalen Vorhandrufer wie der Geist“ ist folgendes zu sagen: In allen Fällen geht es immer nur um eines: Wenn schon die Vorhand bei einem Geist ein gewisses Spiel spielen MUSS, kommt es immer auf das Blatt der Vorhand an. Bei einem schwachen Blatt wird sie ein normales Spiel verlieren, einen Piccolo wahrscheinlich gewinnen. Bei einem starken Blatt verhält es sich umgekehrt. Wieso soll man durch mehrere Auswahlspiele Regelverstöße provozieren? Der Piccolo bietet sich als billigste Variante an, diesen Tisch so schnell als möglich wieder zu verlassen! Frust würde nur in solchen Fällen entstehen, wo ein Spieler mit einem Dreierblatt weiter sagen oder als Vorhand den Piccolo spielen MUSS. Dem Geist kann es egal sein, der Spieler mit dem Dreierblatt wäre frustriert und zwei Spieler hätten keinen Frust. Vergessen wir aber bei der ganzen Diskussion nicht, dass ein Lösungsvorschlag bei Gametwist aufliegt und den Programmierern weitergeleitet wurde. Sobald ein Geist am Tisch ist, soll nur mehr dieses Spiel und nicht ein Radl gespielt werden. Nachdem auch die früher vorgelegten Wünsche von Gametwist umgesetzt wurden (Zweitarockregel, Quapil und Verlage beim Farbendreier), bin ich guter Hoffnung, dass auch dieses Problem bald vom Tisch sein wird. Sobald das umgesetzt wird, erübrigen sich alle weiteren Diskussionen, denn dann könnte man sofort auf eine Geisterregel verzichten! Und solange wäre meines Erachtens der Piccolo die beste Variante! Arno Peter
__________________ postler40 |
| |||
| Zitat:
Zweitarockregel: Vor der letzten Regelenderung gab es diese Regel noch. Wenn ein spieler weniger als 2 Tarock bekommt, wird neu gegeben. diese Regel gibt es aber mitlerweile nicht mehr. gruß spitzbuaamy |
| ||||
| Und wann würde mit einer Rufer-Regel Frust entstehen? Eine schwache Vorhand, die ihn spielt und mit stillen Zusätzen verliert, wäre unter anderen Umständen mit großer Wahrscheinlichkeit noch viel schlechter ausgestiegen - also kein Grund für Frust. Ein Dreierspieler hat wenigstens ein paar Pluspunkte geschrieben anstatt gar nix - also auch kein Grund für Frust.
|
| ||||
| Zitat:
Es geht immer darum, wer ein starkes Dreierblatt hat! Muss dieses Blatt als Vorhand einen Piccolo spielen oder als Nichtvorhand weiter sagen? Der Frust entsteht also immer beim Dreierblattinhaber! Im Prinzip geht es dabei aber bis zur Umstellung von Gametwist nur um eine Zwischenlösung und dazu ist mein obiger Beitrag gedacht! Bitte genau lesen!! Arno Peter
__________________ postler40 |
| ||||
| Zitat:
Aber für den Fall, dass keine Änderung kommt (und wir sind uns ja dessen nicht sicher) halte ich es weiterhin für sinnvoll, diese Diskussion zu führen. Und der Unterschied, auf den ich hinauswill: Mit einer "Lizitieren wie der Geist"- also "Nur Rufer"-Regel gibt es für niemanden größeren Grund, frustriert zu sein - auch nicht für vorhandene Dreierspieler, egal ob Vorhand oder nicht. |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
| |
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Umfrage: Geistregel | montanistikus1 | Tarockforum - Cup | 3 | 19.02.2010 09:31 |
| Vorschlag | WoastScho | Wünsche, Bitten, Beschwerden... | 3 | 27.12.2009 17:50 |
| Grundsatzentscheidung: Geistregel, ja oder nein? | KnightMove | Archiv | 2 | 23.11.2009 19:24 |
| Neue Idee für Geistregel: Alles-bis-Solo | KnightMove | Archiv | 24 | 23.11.2009 16:00 |
| Vorschlag: Trischakerabrechnung | KnightMove | Regeldiskussionen | 22 | 16.06.2005 20:02 |