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Umfrageergebnis anzeigen: Wieviel soll der (gewonnene) Sechserdreier bei Dreierwert 40 zählen?
20 6 16,22%
25 5 13,51%
30 8 21,62%
35 0 0%
40 18 48,65%
Teilnehmer: 37. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1 (permalink)  
Alt 13.03.2006, 17:26
Benutzerbild von KnightMove
Tarockforum-Team
Valat
 
Registriert seit: 03.12.2004
Ort: Wien
Beiträge: 1.844
Standard Wert des Sechserdreiers

Hier nun ein eigener Thread, in dem man ankreuzen kann, wieviel der Sechserdreier wert sein soll. Dabei wird vorausgesetzt, dass der Wert des Dreiers bei 40 bleibt - hoffen wir, dass sich das nicht mehr ändert.



Aus folgenden Gründen bin ich nunmehr dafür, dass der Sechserdreier weniger als der Dreier zählt:



1. Ich habe bei Stargames eine Statistik angelegt, wieviel die beiden Spiele jeweils einbringen. Ergebnis: Gut 4/5 der Sechserdreier und etwas mehr als 2/3 der Dreier werden gewonnen. Berücksichtigend, dass der Sechserdreier verloren doppelt zählt, bedeutet dies: Rein vom Spielwert her bringt der Sechserdreier gut 40% seines Spielwerts, der Dreier gut 35% seines Spielwerts ein. Das ist ein zwar nicht so großer Unterschied, dass er verschiedene Werte rechtfertigt, aber: Die Prämien fetten das ganze noch beträchtlich zugunsten des Sechserdreiers auf. Somit erscheint es fair, wenn er weniger zählt.

2. Tarock soll den Spielwitz fördern - und wenn eine Vorhand mit per se starkem Dreierblatt einen Sechserdreier spielt, ist das keine Kunst. Sie soll wenigstens überlegen müssen, ob sie nun einen Dreier spielt (wenn beide Spiele gleich viel wert sind, wäre sie da ja blöd).



Aus diesen Erwägungen heraus halte ich einen Wert von 30 für angebracht - weniger als der Dreier, auch wenn ein zusätzlicher "Sack" gewonnen wird. Auf der anderen Seite: Angenommen, es liegt im Talon gar nichts, und die Vorhand würde beide Spiele verlieren. In diesem Falle soll sie glimpflicher davonkommen, wenn sie den Mut hatte, einen Dreier anzusagen. Das ist bei Dreierwert 40 und verlorenem Sechserdreierwert 60 der Fall.



Also: 30 ist fair.
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  #2 (permalink)  
Alt 13.03.2006, 17:48
Benutzer
Solorufer
 
Registriert seit: 29.10.2005
Ort: Weigelsdorf/Ebreichsdorf
Beiträge: 60
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Standard

Wir haben in unseren Regeln den Dreier mit 10, den Sechserdreier aber mit 8 vermerkt. Ich halte eine etwas geringere Bemessung des Sechserdreiers durchaus für gerechtfertigt. V. a. weil er ja verloren doppelt zählt.



Martin Vácha
__________________
P.S.: Schau doch mal auf www.martinvacha.com vorbei! Du findest viele Tarock-Infos, u.a. zur Penzinger & Hietzinger Tarockrunde und zu den Kursen an der Volkshochschule Hietzing (Wiener Tarock Akademie).
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  #3 (permalink)  
Alt 13.03.2006, 23:48
Erfahrener Benutzer
Bettler
 
Registriert seit: 01.03.2005
Ort: Mödling
Beiträge: 149
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Standard

eine niedrigere bewertung hat nunmehr keine mehrheit mehr

ich versteh das auch nicht.

den vorteil der vorhand hat jeder zu gleichen teilen. spielen kann man den außerdem eh nur dann, wenn sonst alle in der staude gehockt sind.

und niemand würde auf die idee kommen, gleich einen besserrufer aus der vorhand zu sagen. da ruf ich einfach mal "normal", schau, ob der könig nicht liegt und/oder ein Vogerl im Talon liegt. ist auch ein vorteil der vorhand, aber so ist das eben



bin gegen eine politisch korrekte gleichmacherei!
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  #4 (permalink)  
Alt 14.03.2006, 08:11
Benutzer
Piccolo
 
Registriert seit: 13.12.2004
Ort: raum baden
Beiträge: 40
Standard 6er 3er

ich bin für halben wert, d.h. 20 - da man ja alle 6 karten talon aufnimmt und so doppelte chance hat. da der 6er 3er von der vorhand sofort angesagt werden muß, hat jeder die möglichkeit zu lizitieren, da ja das ruferblatt üblicherweise nicht so "stark" ist, wie bei einem 3er.
__________________
2 freunde suchen partner zum königrufen
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  #5 (permalink)  
Alt 14.03.2006, 09:12
Benutzer
Solorufer
 
Registriert seit: 29.10.2005
Ort: Weigelsdorf/Ebreichsdorf
Beiträge: 60
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Standard

Also das sofortige Ansagen des Sechserdreiers ist in Wien und Niederösterreich völlig unüblich. Die Uridee des Sechserdreiers ist doch, dass man den ganz normalen Rufer, der als langweilig empfunden wird, möglichst vermeiden möchte. Wenn schon niemand etwas spielt, dann hat die Vorhand die Möglichkeit eines bevorzugten (!) Dreiers.



Das sofortige Ansagen des Sechserdreiers führt ja dazu, dass viele, die ein Dreier- oder Soloruferblatt haben, nicht lizitieren und dann fröhliche Kontras verteilen.
__________________
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  #6 (permalink)  
Alt 14.03.2006, 11:07
Stef
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

KnightMoves Analyse klingt eigentlich recht überzeugend. Aber sie führt nicht zwingend zu 30. Auch 25 ist mit genau denselben Argumenten zu rechtfertigen. Das finde ich besser, damit ein Sechserdreier auf alle Fälle weniger bringt als ein Dreier. Außer natürlich, man erzielt Valat.



Enrice: Ich verstehe kein Wort!
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  #7 (permalink)  
Alt 14.03.2006, 16:24
Neuer Benutzer
Rufer
 
Registriert seit: 24.12.2004
Ort: Salzburg
Beiträge: 15
Standard

Wenn der Dreier doppelt so viel wie der Solorufer zählt, dann sollte man den Sechserdreier als doppelt so hoch wie den normalen Rufer ansetzen. Das genügt.
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  #8 (permalink)  
Alt 15.03.2006, 13:06
Erfahrener Benutzer
Bettler
 
Registriert seit: 23.11.2005
Ort: Wien
Beiträge: 112
Standard

ich hoffe es bleibt jetzt nicht bei 40, obwohl eine relative Mehrheit dafür ist.

Ich denke man kann anmehmen, dass alle die für weniger als 30 gestimmt haben, eher für 30 als 40 sind.
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  #9 (permalink)  
Alt 15.03.2006, 17:17
Benutzerbild von KnightMove
Tarockforum-Team
Valat
 
Registriert seit: 03.12.2004
Ort: Wien
Beiträge: 1.844
Standard

Ja, im Moment steht es klar bei 30. Wenn die absolute Mehrheit für einen Wert ist, nehme ich den; ansonsten nehme ich entweder den Median oder das arithmetische Mittel.
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  #10 (permalink)  
Alt 18.03.2006, 17:56
Neuer Benutzer
Trischaker
 
Registriert seit: 08.12.2005
Ort: Dobl
Beiträge: 2
Standard

der sechersdreier hat den wert eines dreiers wenn er gewonnen wird und ist mit dem doppelten wert zu bezahlen, wenn er verloren wird.

begründung: beim secherbock entfällt der vorteil den man aus der lizitation erhält. durch die auswahl des gesamten talons ist bei verlust die strafe des doppelten betrages einsichtig. diese regelung habe ich aus einem tarockbuch aus 1884.
__________________
Mit lieben Grüßen



Vater des angeblichen Tarockpapstes
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