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Königrufen als Immaterielle Kulturerbe

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    Könnte Königrufen ein immaterielles österreichisches Kulturerbe sein?

    Österreichische UNESCO-Kommission - Nationalagentur für das Immaterielle Kulturerbe - Österreichisches Verzeichnis

    Was sagt ihr dazu?
    Zuletzt geändert von bel; 26.03.2011, 11:50.

  • #2
    Interessanter Gedanke... wen könnte man da fragen?

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    • #3
      Zitat von KnightMove Beitrag anzeigen
      Interessanter Gedanke... wen könnte man da fragen?
      Ich habe im Radio gehört, dass "man" Vorschläge für immaterielles Kulturerbe einreichen kann, und im Internet die entsprechenden Adressen gefunden.

      Offenbar müsste man dafür eine Bewerbung schreiben (Österreichische UNESCO-Kommission - Nationalagentur für das Immaterielle Kulturerbe - Österreichisches Verzeichnis - Antrag). Es dürfte bereits mehrmals (2x ?) Einreichtermine gegeben haben - auf einer älteren Version waren auch die Links auf die benötigten Formulare enthalten (Österreichische UNESCO-Kommission - Nationalagentur für das Immaterielle Kulturerbe - Österreichisches Verzeichnis - Aufnahme).
      Solche Bewerbungen sollten idealerweise von (Kultur-)vereinen eingereicht werden.


      Im Bewerbungsformular finden sich auch die Einreichkriterien (gekürzt):

      1. Das Element zählt zu den Praktiken ... die Gruppen/Personen als Bestandteil ihres Kulturerbes verstehen.

      2. Es wird in einem oder mehreren der folgenden Bereiche zum Ausdruck gebracht:
      a. mündlich überlieferte Traditionen und Ausdrucksformen, einschließlich der Sprache als Trägerin des immateriellen Kulturerbes;
      ...
      c. gesellschaftliche Praktiken, Rituale und Feste;
      ...

      3. Das Element wird von einer Generation an die nächste weitergegeben.

      4. Es wird ... in Auseinandersetzung mit Umwelt/Geschichte/... fortwährend neu gestaltet.

      5. Das Element vermittelt ein Gefühl von Identität und Kontinuität, wodurch die Achtung vor der kulturellen Vielfalt und der menschlichen Kreativität gefördert wird.

      6. Es steht mit ... Menschenrechtsübereinkünften/gegenseitiger Achtung/nachhaltigen Entwicklung/... im Einklang.

      7. Eine möglichst weitreichende Beteiligung von Gruppen/Personen, die dieses Erbe schaffen, pflegen und weitergeben, muss gewährleistet werden und nachweisbar sein.


      Keine Ahnung ob ein Kartenspiel überhaupt als Kulturerbe gelten kann - in Bayern wird Schafkopf als Kulturerbe betrachtet (Schafkopfen: Schafkopfen - Touristen-Mythos und Kulturerbe | Kult & Brauch | Bayern | BR), aber ich weiß nicht ob es auf einer vergleichbaren offiziellen Liste steht.

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      • #4
        Jaaaaaaaaaaaaaa!

        Unbedingt dafür - und weiterverfolgen!
        Generalsekretariat des Vereines zur Förderung von Tarock & Önologie i.V.

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        • #5
          Naja, die letzte Einreichfrist ist gerade vorbei:
          Bewerbungen, die bis Montag, den 31. Dezember 2012, in der Österreichischen UNESCO-Kommission eintreffen, werden im Rahmen der nächsten Fachbeiratssitzung 2013 geprüft.
          aber offenbar wird über diese Themen 2x im Jahr beraten.


          Offenbar braucht man Gutachten bzw. Empfehlungsschreiben von zwei wissenschaftlichen ExpertInnen, die Bezug auf die Aufnahmekriterien nehmen.
          Kennt irgend jemand kultur-wissenschaftliche Artikel, die sich damit auseinandersetzen ob Tarock ein Kulturerbe sein könnte?

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          • #6
            Beim multinationalen Tarockturnier im Wien-Museum kürzlich wurde das Thema angesprochen. Es scheint schon etwas im Laufen zu sein - ich erkundige mich.

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