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  • Mischen

    Es ist geradezu eine Glaubensfrage: Soll wenig gemischt werden oder viel? Was ein Spieler lieber mag, hängt davon ab, welche Spiele er bevorzugt.



    Unabhängig davon gibt es aber auch Verdachtsmomente, dass Spieler das Mischen ganz bewusst zu ihrem Vorteil nutzen: Im Wissen, dass das Gegenüber tendenziell in der Mitte abhebt, konzentrieren sie die Tarock so, dass sie wahrscheinlich selber die Masse kriegen. Derzeit ist dieses Verhalten aber nicht einmal untersagt - man könnte es also nicht ahnden, selbst wenn es nachgewiesen werden könnte bzw. ordentliches Mischen eingefordert.



    Aus diesem Grunde ein Vorschlag für eine künftige Regelung:



    Beim Mischen muss eine möglichst zufällige Verteilung der Karten angestrebt werden.

    (eventuell auch "nach bestem Wissen und Gewissen")



    Meinungen hierzu?

  • #2
    Karten mischen

    Ich stimme deinem Vorschlag 100 prozentig zu! :!:

    Da ich selbst auch Preisschnapsen organisiere, haben wir da ebenfalls dafür Sorge getragen, dass schlechtes Mischen nicht vorkommen kann. Die Regel lautet: Der Abheber kann die Karten selbst nochmals durschmischen bzw. auch schneiden, muss aber zumindest am Ende seines "Mischvorganges" einmal abheben! :idea:

    Wie du richtig erwähnst, kann man durch schlechtes Mischen die Karten so positionieren, dass zumindest ein Spieler viele Tarock erhält. Das ist aber nicht Sinn und Zweck der Sache!



    Arno Peter
    postler40

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    • #3
      Re: Karten mischen

      Zitat von arnopeter
      Die Regel lautet: Der Abheber kann die Karten selbst nochmals durschmischen bzw. auch schneiden, muss aber zumindest am Ende seines "Mischvorganges" einmal abheben! :idea:

      Arno Peter


      Ja, volle Zustimmung, bitte in den TCOC (Tarock Code of Conduct)

      aufnehmen !

      Als Abheber schneide ich gerne die Karten, oder hebe mehrmals ab (speziell bei Oberösterreichern :lol: oder wenn ich merke, dass schlampig gemischt wird), und muss mir dann oft anhören, dass ich das nicht "darf", weil ich darf ja nur "Abheben", weil mischen tut und darf ja nur der andere.

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      • #4
        Ich wäre für folgende Formulierung:



        Beim Mischen muss eine möglichst zufällige Verteilung der Karten angestrebt werden.

        Der Abheber kann mehrmals abheben, selbst nochmals durchmischen, die Karten schneiden, oder verlangen, dass nachgemischt wird. Der Abheber muss am Ende des "Mischvorganges" zumindest einmal abheben!

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        • #5
          Zitat von SirAlex
          Der Abheber muss am Ende des "Mischvorganges" zumindest einmal abheben!


          Rückfrage an Euch beide: Was bringt diese Pflicht? Genau verstehe ich es nicht.

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          • #6
            Das hat einzig und alleine den Sinn, um den Abheber während seines Mischvorganges wiederum daran zu hindern, selbst die Karten so zusammenzustecken wie er es braucht. Das zumindest einmalige Abheben am Ende beendet diese zweite "Mischkulanz"!



            Arno Peter
            postler40

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            • #7
              Zitat von arnopeter
              Das hat einzig und alleine den Sinn, um den Abheber während seines Mischvorganges wiederum daran zu hindern, selbst die Karten so zusammenzustecken wie er es braucht. Das zumindest einmalige Abheben am Ende beendet diese zweite "Mischkulanz"!


              a) Das würde doch bedingen, dass Mischer und Abheber schummelnd zusammenspielen, sonst kann der Abheber das nicht?!



              b) Wenn der Abheber es kann und darauf aus ist, kann er doch auch sein Abheben danach ausrichten?!

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              • #8
                ad a) Das hat mit schummelnd zusammenspielen nichts zu tun, es geht einfach darum, dass der Abheber das Recht haben sollte, ordentlich nachzumischen, wenn er der Ansicht ist, dass der Mischer dies zu wenig gemacht hat. Eine Aufforderung des Abhebers zum Nachmischen wäre ebenfalls denkbar.

                ad b) Das ist zwar theoretisch möglich, aber praktisch schwer durchführbar, da ja der Mischer zuerst die Karten mischt und es dem Abheber bedeutend schwerer gemacht wird, selbst die Karten zu "packeln".

                Bei dem gamzen Thema geht es nicht um "betrügerische Absichten" beim Mischen, sondern ausschliesslich darum, dass die Karten gut gemischt werden sollten!



                Arno Peter
                postler40

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von arnopeter
                  ad a) Eine Aufforderung des Abhebers zum Nachmischen wäre ebenfalls denkbar.Arno Peter


                  Ja, das kann man auch aufnehmen, wird aber in der Praxis kaum vorkommen, weil es er "Mischer" vermutlich als grösseren Affront auffasst, wenn er zum Nachmischen aufgefordert wird, als wenn der Abmischer selbst etwas "nachmischen" darf.

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                  • #10
                    KnightMoves Vorschlag erscheint doch vernünftig und akzeptabel. Odrrrr?

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