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Tipps und Kritikfähigkeit beim Tarock

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  • Tipps und Kritikfähigkeit beim Tarock

    Zitat von montanistikus1

    Da spielen nunmal auch Leute mit die noch nicht das Spielverständnis eines erfahrenen Königrufers aufzubringen. Umso wichtiger finde ich in dem Fall Hinweise auf Fehler zu geben damit sich Spieler auch persönlich weiterentwickeln können.



    Markus

    Hallo

    ich finde montanistikus1 hat damit voll ins schwarze getroffen. die schwächeren spieler sollten auf ihre fehler aufmerksam gemacht werden und erklärt bekommen warum es falsch war. das würde besonders den schwächeren spielern zugute kommen

    gruß
    spitzbuaamy

  • #2
    das ist zwar noch immer der falsche Ort um das zu diskutieren, vielleicht kannst du die Diskussion an den richtigen Platz verschieben montanistukus.

    Tatsache ist, dass nur wenige für Tipps dankbar sind. Im Gegenteil, die Spieler sind sehr beleidigt wenn man sie auf Fehler aufmerksam macht, fühlen sich angegriffen und man wird beschimpft, ignoriert und als Fanatiker hingestellt.

    Von denen, die immer wieder die gleichen Fehler machen und nichts dazulernen, red ich gar nicht.

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    • #3
      Tipps und Kritikfähigkeit beim Tarock

      Hallo zusammen

      Da es im Vorstellungsthread von Arno zu einer Diskussion rund um die Kritikfähigkeit und Tipps an schwache Spieler kam möchte ich nun ein neues Thema dazu machen, damit Arnos Vorstellungsthread nicht zweckentfremded wird.

      Die Frage ist: Wie äußert man Kritik und wie reagiert ihr persönliche auf Kritik und Anregungen von anderen Spielern? Seid ihr sehr empfänglich für Tipps da ihr denkt, dass euch das bei eurer Entwicklung weiterbringt oder denkt ihr euer Spiel ist fehlerlos genug, dass ihr keine Tipps mehr braucht?

      Wie weit sollte Kritik am Spiel eines Gegners generell gehen?
      Was erwartet ihr euch, wenn ihr Tipps und Kritik bekommt?
      Dass man euch nur eure Fehler sagt oder auch konkrete Verbesserungsvorschläge macht?


      lg

      Markus

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      • #4
        Ich glaube, die neuen Richtlinien sowohl für unsere Online-Turniere, als auch für den Wiener Tarockcup, fassen das wesentlichste zusammen: Nix während des Spieles; kurze, konstruktive Nachbesprechung ist erlaubt.

        Freilich ist das eine Grauzone, die sich nicht klar definieren lässt. Nicht sachgerechte Kritik ist immer nervig, egal wie höflich sie vorgebracht wird, und auch die Menge macht es aus. Aber wer Recht hat, ist ja im Vorhinein nicht klar.

        Kommentar


        • #5
          hallo

          ich würde mich über tipps bzw. kritik immer freuen, weil man sich nur verbessern kann, wenn man weiß was man falsch gemacht hat. da wäre auch ein verbesserungsvorschlag gut.

          ob das wärend des spielens gemacht werden sollte ist wieder eine andere sache, weil die zu diskussionen führen kann. aber auf einen fehler aufmerksam machen änder sicher nichts am spielnevau.

          gruß
          spitzbuaamy

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          • #6
            Zitat von alwine Beitrag anzeigen
            Tatsache ist, dass nur wenige für Tipps dankbar sind. Im Gegenteil, die Spieler sind sehr beleidigt wenn man sie auf Fehler aufmerksam macht, fühlen sich angegriffen und man wird beschimpft, ignoriert und als Fanatiker hingestellt.
            Von denen, die immer wieder die gleichen Fehler machen und nichts dazulernen, red ich gar nicht.
            Welch wahre Worte, alwine! Ich möchte nicht wissen, wieviele Ignorierungen ich mir schon eingehandelt habe, nur weil ich schlechte Spieler auf ihre Fehler aufmerksam gemacht habe und als Besserwisser und Wichtigtuer tituliert wurde!

            Vielleicht sollte man in einer eigenen Lobby (A wäre frei) so eine Art Nachhilfe geben. Interessierte sollen sich im Forum melden und die Betreiber organisieren noch gute Spieler, um mit ihnen ein paar Radeln zu spielen, ohne dass sich andere belästigt fühlen müssen. Ich schlage vor, zwei gute und zwei Anfänger auf einem Tisch, das würde klappen! Zu probieren wäre es, was meint ihr? NUR: Die schwächeren Spieler müssten bereit sein, nicht beleidigt zu reagieren, wenn man sie belehrt und kritikfähig sein!

            Arno Peter
            postler40

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            • #7
              hallo arno peter

              im ersten absatz wirst du warscheindlich recht haben, das wird man auch nicht ändern können.

              Deine idee mit der nachhilfe finde ich sehr gut und würde mich freuen, wenn ich etwas dazulernen kann.

              Falls aus der idee nichts wird, und ich mit jemandem spiele, könnt ihr mich ruhig auf meine fehler aufmerksam machen, damit ich mich verbessern kann und bessere spieler nich nerve.

              gruß spitzbuaamy

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              • #8
                Hallo Arno

                Deine Idee hatte ich bereits vor einiger Zeit war mir aber nicht sicher ob es so umsetzbar wäre.

                Aber ich werde hier mal einen Bereich schaffen wo sich Ratsuchende mit guten Spielern zusammenreden können.


                lg

                Markus

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                • #9
                  Zitat von root Beitrag anzeigen
                  Aber ich werde hier mal einen Bereich schaffen wo sich Ratsuchende mit guten Spielern zusammenreden können.
                  Ich glaube, es ist Anfängern auch gut geraten, die Berichte hier im Forum zu studieren. Wenn man sie aufmerksam liest, kann man sich viel für sein eigenes Spiel aneignen.

                  Arno Peter
                  postler40

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                  • #10
                    Zitat von arnopeter Beitrag anzeigen
                    Ich glaube, es ist Anfängern auch gut geraten, die Berichte hier im Forum zu studieren. Wenn man sie aufmerksam liest, kann man sich viel für sein eigenes Spiel aneignen.
                    Arno Peter
                    Da stimme ich dir voll und ganz zu Arno, das Forum ist wirklich eine Datenbank voll mit Tarockwissen. Und auch ich konnte bereits viele Dinge für mein eigenes Spiel verwenden.


                    lg


                    Markus

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                    • #11
                      Ein Schriftl ist ein Giftl

                      TarockspielerInnen, die daran interessiert sind, ihr Spiel zu verbessern (dürfte die Mehrheit sein), sind im Normalfall auch an konkreten Hinweisen auf nicht optimales Spiel interessiert - möglichst mit Erklärung des Hintergrunds, damit man was lernt.

                      Die limitierten Kommunikationsmöglichkeiten einer Online-Plattform erfordern aber von denen, die sich zur Kritik an Mitspielern berufen fühlen, ein Minimum an sozialer Kompetenz, um unnötige Verkrampfungen beim Adressaten zu vermeiden. Gelassenheit und Höflichkeit sind daher angesagt.

                      Die Anonymität des Online-Spiels potenziert aber auffälliges Sozialverhalten und die Notwendigkeit der Verkürzung verführt zu ruppiger Ausdrucksweise - Beschimpfungen, endloses Hickhack und beleidigte Leberwürste sind die Folge.

                      Im Zweifelsfall (Fehler war ohnehin sofort evident, Blatt des Mitspielers könnte andere Beurteilung der Situation erlauben, unterschiedliche Risikobereitschaft ...) ist es daher im Online-Spiel oft besser, Kritik (die man im persönlichen Spiel problemlos und zum Nutzen des Adressaten anbringen könnte) einfach zu unterlassen oder zumindest sehr zurückhaltend zu formulieren.

                      Ein nicht so guter Spieler in einer Runde ist für den geübten Tarockspieler mit etwas Gelassenheit überdies eine Gegebenheit, die er in seine Taktik ja ohne besondere Emotion mit einfliessen lassen kann - ist gleich ein gutes Training für das nächste reale Turnier. Und wenn ein Spieler unter den Fehlern anderer besonders "leidet", kann er (Turnier ausgenommen, da muss man halt 4 Spiele durchhalten) jederzeit den Tisch verlassen - wenn möglich mit höflicher Vorankündigung

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                      • #12
                        Bringt nicht viel

                        Ich glaube nicht, dass es viel bringt, anderen Spielern beim Online-Spielen ihre Fehler zu erklären.
                        Tarock ist ein komplexes Spiel. Im Chat zu erklären, warum ein bestimmtes Ausspiel im konkreten Fall taktisch unklug war, funktioniert nicht. (Ganz davon abgesehen, dass die anderen Spieler gernervt sind, wenn das Spiel dadurch verlangsamt wird).

                        Niemand verbessert sich, wenn er nicht versteht bzw. erklärt bekommt, warum eine bestimmte Taktik/Strategie sinnvoll ist.
                        Ich kann ihm vielleicht sagen: "Als Partner des Solospielers setzt du Deine hohen Tarock ein und sparst nicht auf bessere Zeiten".
                        Wenn ich ihm nicht dazu erkläre, warum das so ist, wird er den Sinn dahinter nicht verstehen (schont den Spieler, stopft "Löcher", Gegner brauchen auch hohe Tarock, um in den Stich zu kommen, wodurch die mittigen Tarock des Spielers wertvoller werden usw.)
                        Er wird dann vielleicht wie ein dressierter Affe einiges richtig machen, aber ein guter Spieler kann aus ihm nur werden, wenn er den Sinn hinter einer Taktik versteht.

                        Für ausführliche Erklärungen eignet sich Online-Tarock aber nicht, weil man dann vor lauter tipseln nicht mehr zum Spielen kommt - ganz davon abgesehen, dass die übrigen Mitspieler genervt den Tisch verlassen könnten.

                        Tarock lernen kann man am Besten in einer echten Spielrunde mit guten Spielern. Notfalls kann man auch Mayer-Sedlacek lesen.

                        PS: Bitte jetzt keine Bemerkungen zu meinem Beispiel. Mir ist schon klar, dass der Spielverlauf oder die Sitzverteilung eine andere Vorgehensweise erforderlich machen können. Aber genau darum geht's ja, wenn ich sage, dass Tarock ein komplexes Spiel ist!
                        -Tuco-

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                        • #13
                          Zitat von Tuco Beitrag anzeigen
                          Tarock lernen kann man am Besten in einer echten Spielrunde mit guten Spielern. Notfalls kann man auch Mayer-Sedlacek lesen.
                          Vöööööllig richtig, also ins Cafe Ritter kommen
                          und "lernfähig" sein. Versuchen mit guten Spielern zu spielen und für Tipps "dankbar" sein.

                          Ich bin zB erst vor ca. 4 Jahren ins Ritter gekommen, und habe davor nur in meiner privaten Stammrunde gespielt.
                          Im Ritter habe ich zB erstmals den Quapil kennengelernt, der das Spiel alleine schon auf ein viel höheres Niveau hebt....ganz abgesehen von den "Fehlern", die man ja nicht sieht, wenn man immer nur in derselben eingespielten Runde bleibt.

                          Ich kann es empfehlen, wenn man sich weiterentwickeln will.

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                          • #14
                            Kritikfähig

                            Da auch ich eine unerfahrene Spielerin bin:
                            Wo Kritik angebracht ist soll man sie auch äüßern, aber was nützt es mir wenn ein Mitspieler nur ?????????????????????? von sich gibt? Sicher gibt es sehr viele fixe, bewährte Strategien beim Tarockspiel, aber spielt man nicht doch auch nach seiner Karte und beim 1. Ausspiel nach gesehenem Talon und Gefühl?
                            Auf diese Fragen ersuche ich um ehrliche, freundliche Antwort!
                            Edith

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                            • #15
                              Zitat von Bleamlhex Beitrag anzeigen
                              .....aber spielt man nicht doch auch nach seiner Karte und beim 1. Ausspiel nach gesehenem Talon und Gefühl?.....
                              Gefühl wird überbewertet, meistens führen taktische Überlegungen eher zum Ziel als bloße "Gefühle". Andererseits ist mir aufgefallen, dass das "Gefühl" einiger Spieler auch taktisch oft richtig ist. Grund dafür ist ein intuitives Verständnis der Spielmechanik, die manche haben, ohne die genauen Gründe dafür benennen zu können. (Sowas fällt natürlich nicht beim online-Tarock auf, sondern in einer echten Runde)

                              Das erste Ausspiel richtet sich nach dem Blatt des Ausspielers und ob er Partner oder Gegner ist insbesondere ob er (tarock-) stark oder schwach ist.
                              Beispielweise werde ich als starker Gegner eines Dreiers möglichst meine lange Farbe bringen, da dies den Dreierspieler am ehesten Tarock kostet. Wenn einer meiner (schwächeren) Partner die Farbe auch nicht hat, kommt er entweder billig zu einem Stich oder er kann dem Dreierspieler zumindest eine hohe Tarock vorlegen. Dieser muss dann unter Umständen einen Stecher für einen Stich mit wenig Punkten einsetzen.

                              Du siehst sicher gleich, dass sich sowas im Chat nicht erklären läßt.

                              Sehr gut beschrieben sind diese Taktiken wie oben erwähnt in "Mayer-Sedlacek - Die Strategie des Tarockspiels". Auch wenn man sich nicht alles genau merken kann, was da drin steht: Es hilft die grundsätzliche Spielmechanik zu verstehen und das ist letztlich der Schlüssel zu gehobenem Tarockspiel. Egal ob Dreier, Solo- oder Piccolo.
                              -Tuco-

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