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Tipps und Kritikfähigkeit beim Tarock

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  • #31
    Hallo Seki,

    Ich melde mich hier in der Diskussion als einer jener Spieler die selber noch kein gutes Niveau erreicht haben. Ich nehme zwar Tipps die man mir gibt gerne an und versuche mein Spiel zu verbessern, aber um das Tarockspiel zu beherrschen braucht es viel praktische Spielerfahrung die ich nach knapp 1 1/4 Jahren Königrufen auch noch nicht haben kann.

    Aber das ist nicht alles: Ich kann mich nur Arno anschließen. Ein gutes Tarockbuch wie jenes von Robert Sedlaczek kann einem helfen, taktische Feinheiten zu lernen oder eigene Spielzüge kritisch zu hinterfragen. Und ich glaube sehrwohl dass dieses Wissen praktisch sehr schnell anwendbar ist, wenn man denn weiß wie man die gelesene Theorie in die Praxis umsetzt.
    Es werden dort sehr viele Dinge anhand von Starthänden demonstriert, die auch für tausende andere Starthände angewandt werden können.

    Zu deiner Theorie mit den guten Spielern: Ich halte diese Theorie schlicht für Humbug, denn ich z.B. bin weder in der Rangliste weit vorne noch ein guter Spieler. Wenn ich nicht gezockt hätte um zu gewinnen wäre ich beim Postler Freundeturnier vor zwei Wochen Zweiter geworden. Auch eine Spielerin wie die roteKatze die keine sehr gute Tarockiererin ist hat schon ein Liveturnier gewonnen etc.

    Es hat halt auch zu einem gewissen Teil mit Glück zu tun. Glück ist beim Tarock bei Weitem nicht alles aber gänzlich ohne Glück ist alles nichts.
    Denn mit miesen Starthänden kann weder ein postler40 noch ein topsecret weit nach vorne kommen.
    Diese waren in der letzten Zeit auch bei einigen Turniere weit hinten.
    Wie kommt das wenn die guten Spieler immer gute Karten bekommen?

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    • #32
      Zitat von arnopeter Beitrag anzeigen
      Welch wahre Worte, alwine! Ich möchte nicht wissen, wieviele Ignorierungen ich mir schon eingehandelt habe, nur weil ich schlechte Spieler auf ihre Fehler aufmerksam gemacht habe und als Besserwisser und Wichtigtuer tituliert wurde!

      Vielleicht sollte man in einer eigenen Lobby (A wäre frei) so eine Art Nachhilfe geben. Interessierte sollen sich im Forum melden und die Betreiber organisieren noch gute Spieler, um mit ihnen ein paar Radeln zu spielen, ohne dass sich andere belästigt fühlen müssen. Ich schlage vor, zwei gute und zwei Anfänger auf einem Tisch, das würde klappen! Zu probieren wäre es, was meint ihr? NUR: Die schwächeren Spieler müssten bereit sein, nicht beleidigt zu reagieren, wenn man sie belehrt und kritikfähig sein!

      Arno Peter
      Ich würde das gut finden. Aber nochmal zum Kritisieren. Es kommt immer drauf an wie man Fehler anzeigt. Belehrend, beleidigend oder helfend, damit der andere auch was anfangen kann damit.

      Das wäre doch ein guter Weg. Einfach freundlich und vielleicht auch warum man es so spielen hätte sollen. :-)

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      • #33
        Ich finde diese Diskussionen mehr als entbehrlich, noch dazu, wenn man den Menschen hinter dem Nick nicht kennt.
        Ich spiele dieses Spiel mittlerweile sehr lange und benutze die online Spiele oft, um Dinge auszuprobieren.
        Es geht auch bei den Meisten gar nicht darum, dass sie auf Fehler hingewiesen werden, sondern wie das geschieht.
        Herabwürdigend, respektlos und überheblich.

        Einen Menschen, der etwas besser kann, als andere, zeichnet vor allem aus, dass er sein Wissen, oder Können so weiter gibt, dass es andere annehmen können.

        Vielleicht sollten manche an ihren Umgangsformen arbeiten, bevor sie sich als Lehrmeister versuchen.

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        • #34
          Zitat von gecut Beitrag anzeigen
          Ich finde diese Diskussionen mehr als entbehrlich, noch dazu, wenn man den Menschen hinter dem Nick nicht kennt.
          Ich spiele dieses Spiel mittlerweile sehr lange und benutze die online Spiele oft, um Dinge auszuprobieren.
          Es geht auch bei den Meisten gar nicht darum, dass sie auf Fehler hingewiesen werden, sondern wie das geschieht.
          Herabwürdigend, respektlos und überheblich.

          Einen Menschen, der etwas besser kann, als andere, zeichnet vor allem aus, dass er sein Wissen, oder Können so weiter gibt, dass es andere annehmen können.

          Vielleicht sollten manche an ihren Umgangsformen arbeiten, bevor sie sich als Lehrmeister versuchen.
          Dem kann ich vorbehaltlos zustimmen.
          Aber bitte nicht während eines Online-Turnier.

          seki52

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          • #35
            Nachhilfe

            Würde mich auch über eine eigene Nachhilfe-Lobby freuen- vielleicht gelingts?! Liebe Grüße

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            • #36
              Zitat von montanistikus1 Beitrag anzeigen
              Hallo Seki,

              Ich melde mich hier in der Diskussion als einer jener Spieler die selber noch kein gutes Niveau erreicht haben. Ich nehme zwar Tipps die man mir gibt gerne an und versuche mein Spiel zu verbessern, aber um das Tarockspiel zu beherrschen braucht es viel praktische Spielerfahrung die ich nach knapp 1 1/4 Jahren Königrufen auch noch nicht haben kann.

              Aber das ist nicht alles: Ich kann mich nur Arno anschließen. Ein gutes Tarockbuch wie jenes von Robert Sedlaczek kann einem helfen, taktische Feinheiten zu lernen oder eigene Spielzüge kritisch zu hinterfragen. Und ich glaube sehrwohl dass dieses Wissen praktisch sehr schnell anwendbar ist, wenn man denn weiß wie man die gelesene Theorie in die Praxis umsetzt.
              Es werden dort sehr viele Dinge anhand von Starthänden demonstriert, die auch für tausende andere Starthände angewandt werden können.?
              Ok, werde mir dieses Buch kaufen und es sorgfältig durchlesen und versuchen mein Spiel zu verbessern. Was ich ja bisher auch so gemacht hatte. Beispiel Vögel. Uhe, Pelikan und Quapil spielte meine Familie nicht, da hatte ich am Anfang große Probleme, jetzt geht es schon einigermassen, hie und da vergesse ich noch auf so einen Vogel.


              Zitat von montanistikus1 Beitrag anzeigen
              Zu deiner Theorie mit den guten Spielern: Ich halte diese Theorie schlicht für Humbug, denn ich z.B. bin weder in der Rangliste weit vorne noch ein guter Spieler. Wenn ich nicht gezockt hätte um zu gewinnen wäre ich beim Postler Freundeturnier vor zwei Wochen Zweiter geworden. Auch eine Spielerin wie die roteKatze die keine sehr gute Tarockiererin ist hat schon ein Liveturnier gewonnen etc.
              Meiner Meinung nach sind Onlinespiele und Liveturniere 2 Paar Schuhe. Bei einem mischt der PC beim anderen die Spieler selbst und da kommen andere konstellationen heraus.

              Zitat von montanistikus1 Beitrag anzeigen
              Es hat halt auch zu einem gewissen Teil mit Glück zu tun. Glück ist beim Tarock bei Weitem nicht alles aber gänzlich ohne Glück ist alles nichts.
              Denn mit miesen Starthänden kann weder ein postler40 noch ein topsecret weit nach vorne kommen.
              Diese waren in der letzten Zeit auch bei einigen Turniere weit hinten.
              Wie kommt das wenn die guten Spieler immer gute Karten bekommen?
              Was sind miese Starthände? Wenn ich an die Worte von Arno denke, welcher mir vorgeworfen hatte, mit deinen 7 tarock spielt man einen Dreier und den hatte ich später auch im Turnier gespielt und bin kläglich untergegangen.
              Für mich waren es schlechte Karten, für andere sind es gute Karten.

              Letztens musste ich lachen auch wenn mir fast zum Weinen war ;) 3 Könige 9 Tarock mit 21 als höchsten und Pagat. Glaube 20 Punkte machte ich oder ein wenig mehr. Klar, da war viel Pech dabei weil nur ein Kö durch ging und meine Stiche fast immer überstochen wurden.

              Und wenn das öfters einem unerfahreren Spieler passiert, wird er nicht spielen und als "Bresla" abgestempelt.
              Und nur einen Dreier zu spielen in der Gewissheit diesen auch zu verlieren und Punkte für die anderen zu liefern, dafür bin ich auch nicht. Da nehme ich den "Bresla" in Kauf.

              seki52

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              • #37
                seki52

                1) ich habe noch NIE zu einem spieler bresla gesagt, der ein spiel verloren hat und 2) habe ich mit 7 tarock als starthand nicht von einem 3er geredet, sondern dass ich froh wäre, diese im blatt zu haben. lies genauer...
                postler40

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                • #38
                  Zitat von arnopeter Beitrag anzeigen
                  1) ich habe noch NIE zu einem spieler bresla gesagt, der ein spiel verloren hat und 2) habe ich mit 7 tarock als starthand nicht von einem 3er geredet, sondern dass ich froh wäre, diese im blatt zu haben. lies genauer...
                  Ich finde diese Herabwürdigungen im Allgemeinen unnötig.
                  Man kann doch eine gewisse Form von Respekt wahren.

                  Abgesehen davon, dass das Wort "Bresla" für mich mittlerweile das Unwort des Jahres ist, sind auch die, die es benutzen sehr oft vom A Liga Spieler so weit entfernt, wie Red Bull Salzburg von der Champions League.

                  Wenn ihr wollt, dass euer Wissen weiter gegeben wird, dann überlegt euch eine geeignete Form.

                  Bitte - Danke

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