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Besserrufer-Renonce

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  • Besserrufer-Renonce

    "Wer ohne Vogel Besserrufer lizitiert, zahlt an jeden Mitspieler 30 C, auch wenn der Besserrufer durch ein anderes Spiel überlizitiert und dieses gespielt wurde. Ist letzteres ein Ouvert-Spiel, so kann der Spieler nach Erkennen der Renonce selbständig entscheiden, ob er das Ouvert-Spiel zu Ende spielen möchte."



    Soll diese Regelung übernommen werden?
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    Ja
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    0
    Nein
    0%
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  • #2
    In unserer Runde zahlt man das jeweilige Vogerl an jeden anderen Spieler. Falls das Spiel nicht mehr überboten wurde, wird das Spiel aber ganz normal ausgespielt.



    Ich halte aber auch diese Lösung für praktikabel und logisch.
    P.S.: Schau doch mal auf www.martinvacha.com vorbei! Du findest viele Tarock-Infos, u.a. zur Penzinger & Hietzinger Tarockrunde und zu den Kursen an der Volkshochschule Hietzing (Wiener Tarock Akademie).

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    • #3
      Wie soll es ohne das Vogerl ausgespielt werden.... als gewöhnlicher Rufer?

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      • #4
        Ja, genau. Schließlich kann ja auch bei einem Solorufer ein Uhu angesagt werden, und es stellt sich erst am Spielende heraus, dass der Uhu im Talon liegt. Der Spieler hatte z. B. Pagat und hat sich versprochen...
        P.S.: Schau doch mal auf www.martinvacha.com vorbei! Du findest viele Tarock-Infos, u.a. zur Penzinger & Hietzinger Tarockrunde und zu den Kursen an der Volkshochschule Hietzing (Wiener Tarock Akademie).

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        • #5
          Re: Besserrufer-Renonce

          Diese Umfrage gehört auf alle Fälle geteilt, auf die Summe aller Fragen habe ich mit Nein geantwortet.



          Zitat von KnightMove
          Wer ohne Vogel Besserrufer lizitiert, zahlt an jeden Mitspieler 30 C,?
          Dazu würde ich ja sagen, die Höhe des Betrages ergibt eigentlich, dass man den normalen Rufer nicht spielen darf, was ich auch unterstütze. Das könnte man eventuell extra abfragen.

          Ausserdem sollten die 30C nur bis zum "Ansagen" gelten. Wenn der Spieler auch noch einen bestimmten Vogel, den er nicht hat, ansagt, dann sollte dieser und das Spiel zu zahlen sein (strenge Variante, ich bin ja eher dafür, dass der Vogelbesitzer aufmerksam machen sollte und man nachher noch korrigieren kann), damit wäre auch der Einwand von Vacha beim Solorufer erledigt. (falls der Vogel im Talon liegt ist das Pech, da muss man zahlen)



          Zitat von KnightMove
          auch wenn der Besserrufer durch ein anderes Spiel überlizitiert und dieses gespielt wurde. Ist letzteres ein Ouvert-Spiel, so kann der Spieler nach Erkennen der Renonce selbständig entscheiden, ob er das Ouvert-Spiel zu Ende spielen möchte.
          Das würde ich nicht so streng sehen, Nein auf alle Fälle, falls das OuvertSpiel gespielt und gewonnen wurde. In der Praxis merkt man diese Vergehen (falls man es bemerkt!!) ja erst nach dem Spiel, dann kann der "verlorene" Ouvert-Spieler argumentieren, dass er einen "normalen Piccolo" gespielt und gewonnen hätte. Ich wäre hier eher dafür das der Erwischte für die Kosten des Ouverspielers aufkommt, d.h. seine Mitspieler ausbezahlt.

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          • #6
            morf, ich verstehe Deine Argumentation nicht. Das ist doch gerade der Witz, dass der Ouvert-Spieler selbständig entscheiden kann, ob er das Spiel zu Ende spielen möchte. So wird ihm auf keinen Fall Unrecht getan.



            Liegt hier ein Missverständnis vor?

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            • #7
              Zitat von KnightMove
              morf, ich verstehe Deine Argumentation nicht. Das ist doch gerade der Witz, dass der Ouvert-Spieler selbständig entscheiden kann, ob er das Spiel zu Ende spielen möchte. So wird ihm auf keinen Fall Unrecht getan.



              Liegt hier ein Missverständnis vor?
              Kanns sein, wie bereits erwähnt, glaube ich, dass du in diese Umfrage zu viele Fragen verpackt hast.



              Mein Nein hat sich auf das Zahlen von 30C bezogen, falls das Spiel (auf Wunsch des Spielers?) gespielt wird. Dass sich der Ouvert-Spieler aussuchen kann ob er weiter spielt finde ich OK . (Stand gestern)

              Heute gefällt mir meine Argumentation auch nicht mehr.

              Ausserdem ist mir erst heute aufgefallen, dass beim Ouvertspiel der Fehler doch meist ziemlich bald auffallen wird und nicht erst zum Schluss. Trotzdem weiss der Spieler oft ziemlich genau, ob er gewinnt oder verliert.





              Ich würde aber vorschlagen statt dieser einen Umfrage mehrere Umfragen zu starten:



              1.) Ein Besserrufer ohne Vogel, spätestens bei der Ansage wird der Fehler gemerkt:

              Vorschlag: Es wird nicht gespielt, 30C Renonce

              Alternative (Vacha):

              Wird gespielt, nur Vogel (Pagat?) Renonce



              2.) Ansage eines Vogels den man nicht hat(meist ein "Versprecher"):

              Hier meine ich allerdings, dass als Gentlemenagreement der Vogelbesitzer aufmerksam machen sollte und dass das dann ohne Konsequenzen ( oder der falsche Vogel als Renonce??)bleibt, falls man einen Besserrufer lizitiert hat muss man auf den kleinsten Vogel im Blatt wechseln.

              Falls man es zu spät bemerkt oder Vogel im Talon liegt, Alternativen wie oben.



              3.) Durch ein falsches Lizit (Besserrufer ohne Vogel, Farbe mit 7 Tarock, falscher Vogel bei Dreier ..) spielt ein Spieler ein Spiel, dass er sonst vielleicht gar nicht gespielt hätte.

              Das Problem bei dieser Konstellation ist, dass man oft schon weiss wie das Spiel ausgehen wird, falls man den Fehler bemerkt. Die Idee, dass der Spieler bestimmen kann, ob er weiterspielt, hat daher den Haken, dass der Spieler zu diesem Zeitpunkt meistens schon weiss, ob er gewinnt oder verliert.

              Ich bin daher für folgende Regelung (anders wie gestern):

              Das falsch lizitierte Spiel ist als Renonce zu zahlen. Das neue Spiel wird normal gespielt.

              Man hätte es ja nicht lizitieren müssen. Und mir fällt kaum ein Fall ein, dass man deswegen anders spielt, weil das Lizit falsch war. Oder was bringt es zu wissen, dass der Gegenspieler beim OuvertSpiel sicher einen Vogel hat. Eine angesagte Farbe bedeutet auch eher dass man riskante Dreier nicht spielt.

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              • #8
                Da habe ich jetzt nicht alles verstanden... bitte klar: Wie würdest Du die Umfragen gestalten?

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                • #9
                  3 Umfragen, wobei ich immer für a) plädiere



                  1.) Umfrage

                  Renonce für Besserrufer ohne Vogel.



                  Alternative a): 30 C

                  b) 20C (pagat), das Spiel wird trotzdem gespielt



                  2.) Umfrage

                  Ansage des falschen Vogels

                  Alternative a) Vogelbesitzer soll darauf aufmerksam machen dann kein Renonce, gespielt wird mit niedrigsten Vogel im Blatt, falls es vor dem ersten Ausspiel nicht auffällt Renonce für Spiel und Vogel

                  Alternative b) Wie a) nur ist der falsche Vogel als Renonce zu bezahlen

                  Alternative c) Es wird nicht darauf aufmerksam gemacht, der Vogel ist als Renonce zu zahlen, dass Spiel wird ohne Vogel gespielt

                  Alternative d) immer Renonce für Spiel und Vogel



                  Diese Umfrage hat natürlich wieder das Problem, dass es mehr als 2 Alternativen gibt, man könnte daher zuerst Abfragen, ob man nach einem "Versprecher" den Vogel noch ändern darf/muss und dann die dafür zu zahlende Strafe.



                  3. Umfrage

                  Nach einem falschen Lizit wird ein höheres Spiel gespielt.

                  a) Falsches Lizit wird als Renonce bezahlt, das aktuelle Spiel wird gespielt .

                  b.) Falsches Lizit wird als Renonce bezahlt, Spieler darf entscheiden, ob das aktuelle Spiel gespielt wird.

                  c) Das aktuelle Spiel wird gespielt. Kein Renonce für das falsche Lizit,( da der Falschspieler dadurch eigentlich keinen Vorteil hat).

                  d) Nur falls das aktuelle Spiel auf Wunsch des Spieler gespielt/fortgesetzt wird, gibt es kein Renonce für das falsche Lizit







                  Ganz klar ist es noch immer nicht, aber ich denke zumindest über Punkt 1) sollte man durch eine Umfrage relativ leicht eine Entscheidung finden und dies nicht mit den anderen Punkten (3,)) vermischen.

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                  • #10
                    Hmmm. Ich überlege das noch mal. Danke jedenfalls für die Anregung.

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                    • #11
                      Ich übernehme morfs Anregung und splitte die Fragestellung auf.

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