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Renonce im 1.Stich von Ouvert-Spiel

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  • Renonce im 1.Stich von Ouvert-Spiel

    Angenommen, im ersten Stich eines Ouvert-Spiels begeht Renonce, und beim Aufdecken der ****** Blätter wird es bemerkt. Soll der Spieler dann einfach die Renonce zurücknehmen können, oder muss er zahlen?



    Für Kulanz spricht: Derzeit ist im Wiener Tarockcup die Regelung, dass eine Renonce korrigiert werden darf, solange der Stich noch nicht umgedreht ist (außer, es erweist sich als Informationsvermittlung an den/die Partner). Beim Ouvertspiel wird der Stich aber nicht umgedreht. Trotzdem könnte man diese Regelung sinngemäß anwenden.



    Natürlich ist dann die Möglichkeit gegeben, dass der Spieler absichtlich Renonce spielt, um bei Unbemerktheit einen Vorteil zu ziehen. Wie gefährlich ist das? Meiner Meinung nach eher wenig.



    Ich hatte den Fall zweimal in den letzten Turnieren (und es hat auch meinen Punktestand beeinflusst), Relevanz ist also gegeben.
    4
    Der Spieler darf es korrigieren
    75,00%
    3
    Keine Korrektur, der Spieler zahlt die Renonce
    25,00%
    1

  • #2
    Renonce ouvert

    Ich bin dafür, die Korrektur zuzulassen. Es erschiene in keinem Fall gerechtfertigt, ein zu gewinnendes Ouvertspiel eines solchen Fehlers wegen, der ja wohl idR auf ein Versehen zurückzuführen ist, verlieren zu lassen. Die Gefahr einer absichtlichen Renonce halte ich gerade beim ouvert-Spiel für gering.

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    • #3
      Meinst du "beim Aufdecken der Karten wird es bemerkt" ?



      Wie kann man im 1.Stich Renonce begehen ? Der Ouvert-Spieler selbst wird es ja nicht sein, oder ?



      Bei Ouvert-Spielen habe ich 2 Arten erlebt:

      a) man lässt alle Stiche bzw. Karten offen vor sich liegen, inkl. dem ersten, dann heisst "Stich umgedreht" für mich, wenn der nächste zur 2.Stichrunde ausgespielt hat.



      b) Alle Stiche werden umgedreht und zur Seite weggelegt (dann ist es eh klar was "Stich umgedreht" heisst).



      Kulant kann man natürlich immer sein, aber wenn ein "harter" Spieler dabei ist, dann wird er lieber Renonce reklamieren und ein sicheres Plus schreiben wollen, insb. wenn der Ouvert relativ wasserdicht ausschaut.

      Wenn du beim 6er3er aus Versehen nur 3 Karten verlegst, und dann noch kontriert wirst, ist auch selten jemand kulant :-)

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      • #4
        Zitat von SirAlex
        Meinst du "beim Aufdecken der Karten wird es bemerkt" ?



        Wie kann man im 1.Stich Renonce begehen ? Der Ouvert-Spieler selbst wird es ja nicht sein, oder ?


        Ja meinte ich, sorry.



        Naja, jemand verletzt Farb- oder Stichzwang.

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        • #5
          Ich habe gestern im Finale eine schwere Niederlage erlitten, wozu wesentlich beitrug, dass ich in einem Ouverspiel eine Renonce in einem *späteren* Stich zahlen musste. Naja, sei es Lehrgeld auf dem Weg des Lernens, aber klarere Renoncekonventionen sind vonnöten.

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          • #6
            Wenn durch Renonce nichts veraten wird, bin ich für weiterspielen.



            Die Frage ist natürlich, ob das im obigen Fall zutrifft:

            Falls es der letzte Spieler ist ja. Falls jemand vorher z.B.nicht sticht, kann das natürlich eine Information sein, die der nächste Spieler verwendet. Den ganzen Stich zurücknehmen kann man auch nicht.



            Einen 6er3 zu spritzen, falls jemand falsch abgelegt hat, ist übrigens auch nicht die feine Art, ganz im Gegenteil bei uns gibts die Regel, dass man den Soieler aufmerksam machen soll. Natürlich kann man sagen, dass man es nicht gesehen hat und dann kontrieren ...

            Falls sich jemand über solche Siege freut?

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            • #7
              Zitat von morf
              Einen 6er3 zu spritzen, falls jemand falsch abgelegt hat, ist übrigens auch nicht die feine Art, ganz im Gegenteil bei uns gibts die Regel, dass man den Soieler aufmerksam machen soll. Natürlich kann man sagen, dass man es nicht gesehen hat und dann kontrieren ...

              Falls sich jemand über solche Siege freut?


              Die betreffende Person giert sogar nach solchen Situationen.

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