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Semi-Ouvert-Spiele

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    Nachdem sich klar durchsetzt, dass bei Ouvertspielen alle Spieler aufdecken, wirft das die Frage auf: Sollen halboffene Spiele gespielt werden, bei denen nur eine Seite aufdeckt.



    Ich bin dafür:

    * Der Abstand zwischen geschlossenem und offenem Negativspiel ist zu groß, die wenigsten Piccolo- und Bettlerblätter eignen sich zum ouvertieren.

    * Ein ouvert sollte IMHO dem dreifachen Wert des Grundspieles entsprechen, wir brauchen etwas dazwischen.

    * Ich will beide Varianten, weil ich keiner von beiden den Vorzug geben kann.
    1
    Nein
    100.00%
    1
    Ja - nur der Ansager deckt auf
    0.00%
    0
    Ja - nur die Gegner decken auf
    0.00%
    0
    Ja - beide Varianten sollen gespielt werden
    0.00%
    0

  • #2
    Auch hier tendiere ich zu Nein, denn ich habe in einer Runde diese Spiele mal gespielt und war nicht sehr begeistert davon, da es für den Wert den es hat eindeutig zu sehr vom Glück dominiert ist.



    Bei einem ouvert kann man den Spieler mit geschickter Taktik meist zu Fall bringen, hier staubt der Spieler zu leicht viele Punkte ab.

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    • #3
      Es gibt ausreichend Negativspiele die wie es sicht zeigt, bereits jetzt mit unter sehr stöhrend sein können. Speziell dann wenn zu oft gerufen ohne Chance auf Erfolg. Ich glaube, dass wei einer Vermehrung der Varianten dies verstärkt wird.

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      • #4
        [quote="Albert"]Es gibt ausreichend Negativspiele die wie es sicht zeigt, bereits jetzt mit unter sehr stöhrend sein können. [quote]



        Dem stimme ich voll zu, das sind nur Spiele zum Verhindern von Dreiern....und das nervot schon mit den jetzigen Ouverts....

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        • #5
          Also bitte! Die Negativspiele sind eine schöne Bereicherung für das Spiel - was anderes als immer nur Dreier.

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          • #6
            Zitat von KnightMove
            Also bitte! Die Negativspiele sind eine schöne Bereicherung für das Spiel - was anderes als immer nur Dreier.


            Ich will sie ja nicht abschaffen, das verstehst du falsch. Aber ich will keine neuen dazu, weil die jetztigen auf jeden Fall ausreichend sind...

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            • #7
              Kann dem auch nichts abgewinnen:

              wir spielen mit Bettler/Picc/Zwicc - normal/ouvert, und das reicht



              Dreier (zählt 8) "abwehren" geht bei uns nur mit Bettler Ouv (zählt 11)... das ist zugegeben relativ selten, aber im Tarock geht es nunmal hauptsächlich um die Stichkraft der Tarock, und da soll man nicht neue Negativ-Spiele erfinden, die das unterbinden sollen...

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              • #8
                Vorneweg - ich spreche nur von Bettler und Piccolo (bin nämlich gegen Zwiccolo und Triccolo).



                Bin aber absolut dafür, diese beiden Negativspiele auch semi-ouvert zu spielen:



                1) Die ouvert-spiele sind außerst selten!



                2) Wir haben als Gegengewicht zu den semi-ouverts sogenannte Einer (farbig und schwarz). Anm: der Einer ist ein Dreier bei dem aber nur eine Karte aus dem Talon aufgenommen werden darf. Daraus folgen überaus interessante Lizitationen.

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                • #9
                  Der Einer kommt doch vom 19er-Rufen, oder?



                  Ist das beim K-Rufen nicht ein denkbar schweres Spiel, und dafür zu niedrig prämiert?

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                  • #10
                    wir haben uns den Einer/Einblatt vom slowenischen Tarock abgeschaut (dort gibt es auch noch einen Zweier/Zweiblatt). Übrigens kommt der Name Dreier eben genau daher, dass man drei Karten des Talons bekommt(!).



                    Wir haben ihn ursprünglich als Gegengewicht zu den semi-ouvert eingeführt, aber inzwischen haben sich der Farbeneiner und der Einer so gut bewährt, dass ich sie nicht mehr missen möchte.



                    So viel schwieriger ist der Einer nicht, aber man darf ihn natürlich nur ansagen, wenn man genau eine Karte hat, die man loswerden möchte. Mit ziemlicher Sicherheit liegt ein Tarock (oder wenigstens eine passende Farbe).

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                    • #11
                      noch was:

                      der Einer ist v.a. dann spielbar, wenn man zwar sehr gut ist , aber eben kein Solddreier-Blatt hat.



                      3 Vorteile:

                      eine Fehlkarte kann abgelegt werden;

                      die beste Karte des Talons kann man sich holen;

                      man weiß, wie der Talon aussieht!

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                      • #12
                        Wie hier schon erwähnt sind Semi-Ouvertspiele durchaus interessant und passen hervorragend zum Einer (oder Oberer).
                        Wir spielen nur die Variante "Spieler legt auf" - die funktioniert und ist auch einigermaßen schnell spielbar. Bei der anderen Variante ("alle Gegner legen auf") würde wohl zuerst jeder ausführlich schauen welche Karten noch fehlen - die hat dann mit einer Wahrscheinlichkeit von 2/3 zu 1/3 der Spieler.
                        "Der Spieler legt auf" lässt sich auch mit Bei-Spielen kombinieren, im Gegensatz zu "alle Gegner legen auf".

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