Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Der höchste gespielte Vogel

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • KnightMove
    hat eine Umfrage erstellt Der höchste gespielte Vogel.

    Der höchste gespielte Vogel

    4
    IIIIer
    100,00%
    4
    IIIer
    0,00%
    0
    Uhu
    0,00%
    0
    Nur der Pagat
    0,00%
    0
    Ver
    0,00%
    0
    VIer
    0,00%
    0
    Es ist von Runde zu Runde verschieden, welche Vögel gespielt werden. Manche Runden spielen nur den Pagat. Friedrich Flendrovsky empfiehlt in seinem Tarockbuch auch den Uhurufer. Viele Runden spielen auch den IIIer (genannt Kakadu, Pelikan, Kanari...) und den IIIIer (Quapil, Marabu...), manche auch den Ver oder sogar den VIer. Was wird nun mehrheitlich gewünscht?

  • bel
    antwortet
    Zitat von reselfrank Beitrag anzeigen
    Als ich aber dann in einer Runde spielte, bei denen III und IIII still üblich sind und es auch darauf angelegt wird, sie zu spielen, war ich sehr froh, dass ich bei uns nicht auch noch darauf achten muss, ob die zwei noch ausständig sind und eventuell zum Tragen kommen könnten, sondern mich auf das was angesagt ist konzentrieren kann.
    Kenn' ich vom IIIIer
    Den bin ich eigentlich nicht gewohnt - die Nord-Oberösterreichische Tradition geht nur bis III (schau 'ma ob mich wer schimpft wenn ich das schreibe).

    Es ist mir schon einmal 'gelungen' den IIIIer ganz unschuldig im viertletzten Stich zu spielen, in einer Runde in der nicht so ganz klar war das ich den nicht als Prämie betrachtet habe.

    Einen Kommentar schreiben:


  • reselfrank
    antwortet
    Zitat von bel Beitrag anzeigen
    Welchen Vorteil seht ihr darin hier zwischen still und angesagt zu unterscheiden?
    Lange Zeit habe ich darüber gar nicht nachgedacht - das war einfach so.

    Als ich aber dann in einer Runde spielte, bei denen III und IIII still üblich sind und es auch darauf angelegt wird, sie zu spielen, war ich sehr froh, dass ich bei uns nicht auch noch darauf achten muss, ob die zwei noch ausständig sind und eventuell zum Tragen kommen könnten, sondern mich auf das was angesagt ist konzentrieren kann. (Auf Pagat und Uhu zu achten, schaffe ich anscheinend gerade noch.)

    Einen Kommentar schreiben:


  • KnightMove
    antwortet
    Im Königrufen habe ich bislang kaum jemals von *nur angesagten* Prämien gehört (ich glaube, Flendrovsky handhabt das bei den Honneurs so). Im Ungarischen Tarock ist das hingegen gang und gäbe.

    Noch dazu zählen alle Vögel gleich viel - für manche vielleicht ein Horror! Aber wir akzeptieren das vielleicht mit der Überlegung, dass einer, der so gute Karten hat, nicht mit ganz, ganz viel mehr Punkten belohnt werden soll.
    In der Tat finde ich das nicht so gut; meines Erachtens sollten eher bestehende, ganz klar verschieden schwer zu erzielende Prämien genauer differenziert werden (wie etwa Trull und vier Könige).

    Einen Kommentar schreiben:


  • bel
    antwortet
    Zitat von reselfrank Beitrag anzeigen
    Angesagt sind I - IV möglich, still allerdings nur Pagat und Uhu.
    Ihr spielt also angesagt mehr Vögel als still. Auch eine interessante Lösung. (Wir haben das bei den Trull und 4 Könige - die zählen auch nur angesagt, hauptsächlich aber weil ich keine Lust habe die immer für den halben Punkt den sie wert wären aus den Stichen heraus zu suchen.)
    Welchen Vorteil seht ihr darin hier zwischen still und angesagt zu unterscheiden?

    Einen Kommentar schreiben:


  • reselfrank
    antwortet
    Zitat von KnightMove Beitrag anzeigen
    Erstaunlich, dass noch niemand für den Uhu gestimmt hat, obwohl Friedrich Flendrovsky in seinem Tarockbuch diese Höhe empfiehlt.
    Nun, wir sind hier zumindest teilkonservativ:

    Angesagt sind I - IV möglich, still allerdings nur Pagat und Uhu.

    (Noch dazu zählen alle Vögel gleich viel - für manche vielleicht ein Horror! Aber wir akzeptieren das vielleicht mit der Überlegung, dass einer, der so gute Karten hat, nicht mit ganz, ganz viel mehr Punkten belohnt werden soll.)

    Einen Kommentar schreiben:


  • Ospero
    antwortet
    Tja...(Kopf einzieh)...bei uns am Tisch wird GAR KEIN Besserrufer gespielt, noch nicht mal der Pagat. Aber da das Spiel bei uns nicht aus Österreich, sondern aus Slowenien eingeschleppt wurde, sind Unterschiede zu erwarten.



    Ich wäre ja offen für sowas...aber ich bin der Meinung, bei unseren Regeln ist das nicht wirklich notwendig. Wir kommen mit den Ansagen so schon regelmäßig durcheinander :wink:



    Gruß Ospero

    Einen Kommentar schreiben:


  • romancsr
    antwortet
    hi,

    in der St.Eiermoak heißt der Vierer auch Sau oder auch Bär



    lg

    Roman - Onkel aus Graz

    Einen Kommentar schreiben:


  • Jö
    antwortet
    Zitat von palamedes
    Pagat kommt von bagatella (= Kleinigkeit, Lappalie) aus dem italienischen, woher ja die tarocci ursprünglich stammen.

    So ähnlich noch zu sehen im Tarocco Piemontese, wo der Ier IL BAGATTO heißt!



    Der Uhu siehe oben. Und als der IIIer dann gespielt wurde, hat man einfach einen größeren Vogel mit drei Silben gesucht und im Kadadu (Pelikan) gefunden - deswegen sagen auch manche Lämmergeier zum IIIIer (=viersilbig und noch größer).



    Und Quapil ist und bleibt ein Rätsel - mir jedenfalls.


    Kompliment dem tarockhistorisch-lexikalischen Wissen!



    Also, mit welchem Vogerl liegst denn?



    I: Spatz

    II: Uhu

    III: Pelikan (Kakadu, Maribu)

    IIII: Lämmergeier



    wäre logisch bzgl. der Silbenanzahl!

    Einen Kommentar schreiben:


  • KnightMove
    antwortet
    Re: Immer diese Faustregeln...

    Zitat von Herbert Mayrhofer
    Ein besonders Beispiel ist die Regel: Besserrufer benötig 6 Tarock plus Tarock in Zahl des Vogels. D.h. Für Quapilrufer mndestens 10 Tarock.

    Ist natürlich selten bis gar nicht zutreffend. Ich kann einen Quapil durchaus mit 7 T, davon 4 starken T spielen. Unter Umständen sogar manchmal schon mit 6 T möglich...


    Diese Faustregel (6 + Zahl des Vogels) gilt für durchschnittliche Höhe der Tarock - je höher, umso weniger sind notwendig. Aber einem Maraburufer mit weniger als 8 Tarock prophezeie ich, dass er meistens scheitert. Kakadurufer mit 6 Tarock sind in meiner Spielpraxis meistens danebengegangen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Herbert Mayrhofer
    antwortet
    Immer diese Faustregeln...

    Sehr oft läuft die Diskussion in die falsche Richtung, weil unhinterfragt gewisse Regeln immer wieder übernommen werden.

    Ein besonders Beispiel ist die Regel: Besserrufer benötig 6 Tarock plus Tarock in Zahl des Vogels. D.h. Für Quapilrufer mndestens 10 Tarock.

    Ist natürlich selten bis gar nicht zutreffend. Ich kann einen Quapil durchaus mit 7 T, davon 4 starken T spielen. Unter Umständen sogar manchmal schon mit 6 T möglich...

    llg

    Herbert

    Einen Kommentar schreiben:


  • mulatschag
    antwortet
    der angesagte quapil, ist meiner meinung nach, gerade noch sinnvoll. für den 5er gibt es ja nicht einmal einen passenden ornithologischen begriff. ausgenommen vielleicht der 5silbige weiss-kopf-see-ad-ler, bei welchem ich mir aber nicht sicher bin ob er den 4silbigen läm-mer-gei-er an körpergröße übertrifft. die bezeichnung für den angesagten 5er ist mir lediglich als "dronte" bekannt. wos is des fir a vogl? und jenseits vom 5er vogerln ansagen läßt das spiel ins uferlose abgleiten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • rabbit666
    antwortet
    Zitat von Oliver
    @rabbit: In OÖ heißt der Quapil (auch Marabu genannt) ebenfalls Wildsau. Folglich ist deine Namensgebung eher verwirrend.


    mag in OÖ verwirrend sein , in meiner runde hat es sich halt so eingebürgert.... hab auch nicht angenommen daß "meine" bezeichnungen viel zustimmung erfahren ;)

    Einen Kommentar schreiben:


  • palamedes
    antwortet
    Pagat kommt von bagatella (= Kleinigkeit, Lappalie) aus dem italienischen, woher ja die tarocci ursprünglich stammen.

    So ähnlich noch zu sehen im Tarocco Piemontese, wo der Ier IL BAGATTO heißt!



    Der Uhu siehe oben. Und als der IIIer dann gespielt wurde, hat man einfach einen größeren Vogel mit drei Silben gesucht und im Kadadu (Pelikan) gefunden - deswegen sagen auch manche Lämmergeier zum IIIIer (=viersilbig und noch größer).



    Und Quapil ist und bleibt ein Rätsel - mir jedenfalls.

    Einen Kommentar schreiben:


  • DerIkeaElch
    antwortet
    Zitat von palamedes
    Der Uhu heißt übrigens so, weil am IIer der KuK Reichsadler abgebildet ist - und Uhr war in der Monarchie dessen legere Bezeichnung im Volksmund, aber das wisst Ihr sicher schon.


    Wusste ich nicht, aber woher kommen die anderen Namen, zB für den Pagat???

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X