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Trischaken-Abrechnung

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  • Trischaken-Abrechnung

    Auch hier ist es an der Zeit, darüber abzustimmen. Nachdem es so viele verschiedene Abrechnungen gibt, stimme ich zunächst die vorgeschlagene gegen alle anderen ab:





    Für alle Spieler gibt es 4 mögliche Spielausgänge:



    Jungfrau - kein Stich

    Unterwertiger - höchstens 17/1

    Oberwertiger - 17/2 bis höchstens 35/1

    Bürgermeister - 35/2 und mehr



    In der Abrechnung zahlt spielerweise:

    Unterwertiger: 10 an Jungfrau

    Oberwertiger: 10 an Unterwertigen , 20 an Jungfrau

    Bürgermeister: 10 an Oberwertigen, 20 an Unterwertigen, 30 an Jungfrau





    Vorteile dieser Abrechnung:

    * Sie wird dem Geiste des Trischakens gerecht: Wer wenig hat, kassiert, wer viel hat, zahlt.

    * Sie wirkt zwar auf den ersten Blick komplizierter als Regeln wie "Verlierer zahlt an alle", aber dadurch, dass keinerlei Fallunterscheidungen nötig sind, ist sie recht einfach und ohne Probleme vollständig. Diese Regel ist kürzer als alle anderen Trischakerabrechnungswerke, die ich kenne.
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  • #2
    Re: Trischakerabrechnung

    Verlierer zahlt an die anderen je 10. Falls es eine Jungfrau gibt, werden die 3 x 10 zusammengezogen und verdoppelt. (Also Verlierer zahlt an Jungfrau 60). Faktor Bürgermeister verdoppelt jeweils, Faktor Bürgermeister+Vorhand verdoppelt noch einmal. Falls zwei Jungfrauen oder zwei Verlierer: jeweils sinngemäß 1/2.



    Martin Vácha

    www.martinvacha.com/tarock
    P.S.: Schau doch mal auf www.martinvacha.com vorbei! Du findest viele Tarock-Infos, u.a. zur Penzinger & Hietzinger Tarockrunde und zu den Kursen an der Volkshochschule Hietzing (Wiener Tarock Akademie).

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    • #3
      Re: Trischakerabrechnung

      Zitat von vacha
      Verlierer zahlt an die anderen je 10. Falls es eine Jungfrau gibt, werden die 3 x 10 zusammengezogen und verdoppelt.


      Warum soll zusammengezogen UND verdoppelt werden? Sehe ich nicht ein. Nein, die hiesige Wertung ist schon gut.

      Kommentar


      • #4
        Re: Trischakerabrechnung

        Ganz einfach: So ist es für den Verlierer von Nachteil, wenn er die "Jungfernschaft" eines anderen Spielers zulässt.



        Zitat von KnightMove
        Auch hier ist es an der Zeit, darüber abzustimmen. Nachdem es so viele verschiedene Abrechnungen gibt, stimme ich zunächst die vorgeschlagene gegen alle anderen ab:





        Für alle Spieler gibt es 4 mögliche Spielausgänge:



        Jungfrau - kein Stich

        Unterwertiger - höchstens 17/1

        Oberwertiger - 17/2 bis höchstens 35/1

        Bürgermeister - 35/2 und mehr



        In der Abrechnung zahlt spielerweise:

        Unterwertiger: 10 an Jungfrau

        Oberwertiger: 10 an Unterwertigen , 20 an Jungfrau

        Bürgermeister: 10 an Oberwertigen, 20 an Unterwertigen, 30 an Jungfrau





        Vorteile dieser Abrechnung:

        * Sie wird dem Geiste des Trischakens gerecht: Wer wenig hat, kassiert, wer viel hat, zahlt.

        * Sie wirkt zwar auf den ersten Blick komplizierter als Regeln wie "Verlierer zahlt an alle", aber dadurch, dass keinerlei Fallunterscheidungen nötig sind, ist sie recht einfach und ohne Probleme vollständig. Diese Regel ist kürzer als alle anderen Trischakerabrechnungswerke, die ich kenne.
        P.S.: Schau doch mal auf www.martinvacha.com vorbei! Du findest viele Tarock-Infos, u.a. zur Penzinger & Hietzinger Tarockrunde und zu den Kursen an der Volkshochschule Hietzing (Wiener Tarock Akademie).

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        • #5
          Re: Trischakerabrechnung

          Zitat von vacha
          Ganz einfach: So ist es für den Verlierer von Nachteil, wenn er die "Jungfernschaft" eines anderen Spielers zulässt.


          Das ist bei der von Dir zitierten Abrechnung ebenfalls der Fall.

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          • #6
            Trischakerabrechnung

            Warum wird alles so verkompliziert?



            Es geht auch einfacher.



            1. der Verlierer zahlt an alle 1 Punkt (10 Cent) oder wie auch immer;

            2. hat der Spieler die meisten Punkte oder ist er punktegleich mit einem

            anderen bezahlt er doppelt;

            Bei Punktegleichheit zweier oder dreier Spieler zahlen diese an den

            oder die Gewinner je 1 Punkt;

            3. 1 Jungfrau: diese bekommt von jedem Verlierer 1 Punkt;

            2 Jungfrauen: sie bekommen von den zwei Verlierern je 1 Punkt;

            4. hat der Verlierer mehr als die für das Spiel notwendigen Punkte

            (Bürgermeister): bezahlt er doppelt

            5. ist der Spieler Bürgermeister: bezahlt er vierfach

            6. bei einem Renonce erhalten die regulären Spieler jeweils 1 Punkt

            Kommentar


            • #7
              Karl, findest Du diese Deine Abrechnung wirklich einfacher? Du kannst Dich leicht überzeugen, dass Deine vielen Fallunterscheidungen eines bedeutend längeren Erklärungstextes bedürfen als mein System. Außerdem sind nicht alle Fälle bei Dir klar und unmissverständlich beschrieben, wie Du feststellen wirst. Zum Beispiel ist das Wort "Verlierer" bei Dir mehrdeutig: Der mit den meisten Punkten oder bei einer Jungfrau alle anderen.

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              • #8
                Nachtrag: Du hast noch gar nicht erklärt, was passiert, wenn es Bürgermeister UND Jungfrau gibt. Also, einfacher ist Dein System damit ganz bestimmt nicht.

                Kommentar


                • #9
                  eine Frage zu Deinem Vorschlag: was ist bei 2 Jungfrauen?



                  zu meiner Ausführung schreibe ich es einfacher:

                  der Verlierer ist immer der mit den meisten Punkten;

                  er zahlt einen Punkt an alle;

                  bei 1 Jungfrau: der Verlierer zahlt an die Jungfrau 3 Punkte;

                  warum: Velierer zahlt an alle 3 Punkte und die beiden

                  anderen an die Jungfrau je einen Punkt.

                  darum: gleich 3 Punkte vom Verlierer an die Junfrau;

                  Bürgermeister: (bei mehr als für das Spiel notwendigen Punkten):

                  zahlt doppelt;

                  bei 2 Jungfrauen: beide bekommen von den anderen je 1 Punkt; es tritt

                  jedoch fast immer die Bürgermeisterregelung in Kraft:

                  Bürgermeister zahlt an die beiden Jungfrauen je 3

                  Punkte, der vierte bekommt nichts;

                  warum: Bürgermeister zahlt an alle je 2 Punkte und der

                  nächst an die Jungfrauen 1 Punkt.

                  darum: Bürgermeister gleich je 3 Punkte an beide

                  Jungfrauen;

                  Ist der Spieler Verlierer bezahlt er doppelt;

                  ist er gar Bürgermeister so bezahlt er vierfach.



                  Zu dieser Aussage ist mir eines schon klar: um dieses schriftlich darzulegen bedarf es einer komplizierteren Form als wenn man es mündlich bespricht. So ist es jedoch bei jeder Regeldiskussion.

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                  • #10
                    Wo ist die Unklarheit, was bei meinem System bei 2 Jungfrauen passiert? Alles ist klar definiert und erklärt.



                    Wenn es zB einen Bürgermeister und einen Oberwertigen gibt, zahlt der Bürgermeister an die beiden Jungfrauen je 30 und an den Oberwertigen 10, der Oberwertige an die Jungfrauen je 20. Also BM -70, OW - 30, JF je +50.

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                    • #11
                      Frage an vacha:



                      Deine Abrechnung entspricht aber nicht der der Penzinger Turnierregeln, oder?

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                      • #12
                        Oh ja, sowohl den Luxus- als auch den Turnierregeln.



                        Zitat von fritz
                        Frage an vacha:



                        Deine Abrechnung entspricht aber nicht der der Penzinger Turnierregeln, oder?
                        P.S.: Schau doch mal auf www.martinvacha.com vorbei! Du findest viele Tarock-Infos, u.a. zur Penzinger & Hietzinger Tarockrunde und zu den Kursen an der Volkshochschule Hietzing (Wiener Tarock Akademie).

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                        • #13
                          fritz hat recht: In Eurer Runde sind die Werte nur halb so hoch. Was ist Dir also lieber, 5 oder 10 Cent?

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                          • #14
                            Re: Trischakerabrechnung

                            Zitat von vacha
                            Ganz einfach: So ist es für den Verlierer von Nachteil, wenn er die "Jungfernschaft" eines anderen Spielers zulässt.


                            Es ist schon für die beiden anderen Spieler von Nachteil, weil sie dann ja nichts kriegen. Das sollte doch genügen.



                            Karl Stampf: Wo wird dein System gespielt? Ist es das aus dem Wiener Tarockcup?

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                            • #15
                              Um Stefs Frage zu beantworten: Nein, das System von Karl Stampf ist dem des Wiener Tarockcups zwar ähnlich, aber nicht identisch. Ich komme allerdings mit seinem System, so wie es beschrieben ist, noch nicht zurecht...



                              Zitat von Karl Stampf
                              bei 1 Jungfrau: der Verlierer zahlt an die Jungfrau 3 Punkte;

                              warum: Velierer zahlt an alle 3 Punkte und die beiden

                              anderen an die Jungfrau je einen Punkt.

                              darum: gleich 3 Punkte vom Verlierer an die Junfrau;

                              Bürgermeister: (bei mehr als für das Spiel notwendigen Punkten):

                              zahlt doppelt;


                              Dass die beiden anderen Spieler an die Jungfrau zahlen und der Verlierer nicht nochmal, scheint mir ein merkwürdiges Prinzip zu sein.



                              Soll das bedeuten: Bei Bürgermeister und Jungfrau zahlt der Bürgermeister 6, die Jungfrau kassiert 4, die beiden anderen je 1. Richtig?

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