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Zweck des Kontrierens

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  • Zweck des Kontrierens

    Bei Tarockturnieren beobachte ich gelegentlich Spieler, die sagen: "Bei einem Turnier kontriere ich grundsätzlich nicht, weil es für die Schrift nicht zählt und die paar Cent sind mir egal"

    Ich stelle die Frage an die Experten, wann ein Kontra sinnvoll ist, obwohl mir "die paar Cent egal sind"
    Klar scheint:
    1. Bei einem Dreier, sofern der stärkste Gegner kontriert (und nicht der schwache, der einen gehobenen König abstechen kann), damit die Partner jedenfalls seine Farbe nachbringen oder dem Starken den ersten Stich lassen
    2. Bei einem Vogel, den ich als Gegner klar halten werde

    Nicht mehr ganz so klar scheint mir:
    3. Bei einem Pagat, wenn ich durch mein Nicht-Kontrieren die Gegner zu Ultimo- oder stillen Uhuversuchen verleiten will
    4. Wenn ich als starker, aber nicht sehr starker Gegner eines Vogels ausspiele, wenn ohnehin bei der ersten Karte klar wird, dass ich der Gegner bin
    5. Kontrieren des Spiels, wenn mein Partner den Vogel kontriert hat. Das zeigt zwar den Partner an, aber das Spiel wird oft vom Vogelspieler gewonnen
    6. Bei einem Farbendreier, wenn ich nicht Ausspieler bin, denn da bin ich dem Schicksal und manchen Zufällen ausgeliefert
    7. Bei einem Piccolo, denn das ist meist reine Psychologie und nicht sachlich begründet

    Was meinen die Experten?
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