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Meldepflicht für versehentliche Lizite?

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  • Meldepflicht für versehentliche Lizite?

    Heute gab es zufälligerweise gleich zwei Fälle, in denen ein Spieler versehentlich ein aussichtloses Lizit ansagte, dies nicht im Raumchat meldete, und überboten wurde.

    Im ersten Fall lizitierte eine Spielerin versehentlich Bettler mit Sküs, wurde mit Uhurufer überboten, und erntete dann Staunen, als sie im Uhurufer mit dem Sküs einen Stich machte. Im zweiten Fall lizitierte ein Spieler versehentlich Piccolo Ouvert statt Bettel Ouvert, konnte das Lizit aber dank einem nachfolgenden Quapilrufer korrigieren.

    Nun ist verklicken nicht verboten, und es gibt keine Pflicht, es zu melden. Andererseits bedeutet Nicht-Melden eine Irreführung der anderen für das weitere Lizit - und wenn man dies zulässt, kann dies als unfair gegen die anderen empfunden werden.

    Aber kann man einen Spieler dazu verpflichten? Und wie sollte damit umgegangen werden, wenn ein anderer Spieler einfach schneller weiterlizitiert hat, als der Verklicker es in den Chat schreiben konnte? Ich bitte um Meinungen.
    8
    Ja, und zwar sofort / so schnell wie möglich.
    62,50%
    5
    Ja, spätestens am Ende des Spiel-Lizits.
    0,00%
    0
    Nein.
    37,50%
    3
    Andere Meinung - bitte im Text kundtun.
    0,00%
    0

  • #2
    unklare Fragestellung

    mMn ist die Fragestellung unklar. Weiters gehört es zur KUnst der Lizitation, zb einen pagatrufer durch einen fingierten Bettler zu über bieten, um den Pagatrufer vielleicht zu einem (aussichtslosen) Dreier zu verleiten. BITTE UM KLARE DEFINITION, WAS EIN FEHLLIZIT IST BZW EIN VERSEHENTLICHES LIZIT ! ! !
    LG Tangahöschen
    Zuletzt geändert von Tanga; 16.01.2015, 17:34.

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    • #3
      Zitat von Tanga Beitrag anzeigen
      Weiters gehört es zur KUnst der Lizitation, zb einen pagatrufer durch einen fingierten Bettler zu über bieten, um den Pagatrufer vielleicht zu einem (aussichtslosen) Dreier zu verleiten.
      LG Tangahöschen
      Letzteres Problem ist bereits in den Regeln abgedeckt: "[Absichtlich schlechtes Spiel] schließt aussichtslose Lizite ein, die nur einem Gegner ein gutes Spiel und damit Punkte wegnehmen sollen. Allerdings ist die Grenze zwischen turniertaktisch motivierten, riskanten Liziten und aussichtlosen ebensolchen sehr fließend; hier müssen Einzelfallentscheidungen getroffen werden."

      Zitat von Tanga Beitrag anzeigen
      mMn ist die Fragestellung unklar.
      Dann ersuche ich um Erklärung, worin die Unklarheit in der Fragestellung besteht.

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      • #4
        fragwürdige Aussagen


        also das höre ich heute zum ersten mal, dass es verboten bzw. Renonce ist, wenn man einen unehrlichen Bettler lizitiert. wo steht denn das ? habe ich weder in den veröffentlcihten wr.zeitung cupregeln noch im tarockforum gelesen. bitte um Beweise. Auch bei Turnieren der Wr. Zeitung habe ich das schon erlebt (Name wird nur unter vier Augen genannt). Tarock hat halt auch ein wenig von Poker. - ich finde, es müsste weiterhin erlaubt sein, riskante bis absurde Ansagen zu machen. Verliert man, ist man ohnehin bestraft, wie es Hans bereits sagte.
        LG Tangahöschen

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        • #5
          was ist ein versehentlcihes Lizit ?

          verklicken? - was ist schlechtes Spiel ? - was ist absichtliches schlechtes Spiel ? -- warum soll das verboten sein. Tarock hat auch was von Poker, finde ich.
          LG Tangahöschen

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          • #6
            Definition "Fehllizit" bzw. "versehentliches" Lizit

            BITTE UM KLARE DEFINITION, WAS EIN FEHLLIZIT IST BZW EIN VERSEHENTLICHES LIZIT ! ! !
            LG Tangahöschen
            Zitat von KnightMove Beitrag anzeigen
            Heute gab es zufälligerweise gleich zwei Fälle, in denen ein Spieler versehentlich ein aussichtloses Lizit ansagte, dies nicht im Raumchat meldete, und überboten wurde.

            Im ersten Fall lizitierte eine Spielerin versehentlich Bettler mit Sküs, wurde mit Uhurufer überboten, und erntete dann Staunen, als sie im Uhurufer mit dem Sküs einen Stich machte. Im zweiten Fall lizitierte ein Spieler versehentlich Piccolo Ouvert statt Bettel Ouvert, konnte das Lizit aber dank einem nachfolgenden Quapilrufer korrigieren.

            Nun ist verklicken nicht verboten, und es gibt keine Pflicht, es zu melden. Andererseits bedeutet Nicht-Melden eine Irreführung der anderen für das weitere Lizit - und wenn man dies zulässt, kann dies als unfair gegen die anderen empfunden werden.

            Aber kann man einen Spieler dazu verpflichten? Und wie sollte damit umgegangen werden, wenn ein anderer Spieler einfach schneller weiterlizitiert hat, als der Verklicker es in den Chat schreiben konnte? Ich bitte um Meinungen.

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            • #7
              Das gibt's auch *in echt*:

              Spieler: "Bettler"
              Spieler sortiert noch einmal die Karten
              Spieler: "Oh! Das geht ja gar nicht!"
              Gegner: "Dann wissen wir jetzt alle wer den Sküs hat"
              Spieler ... schweigt mit betroffenem Gesichtsausdruck

              Ist vielleicht besser, man sagt da gar nichts.

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              • #8
                Nach einigem Abwarten und Überlegen() bin ich der Meinung:
                Meldepflicht: Nein
                Meldemöglichkeit: Ja
                Sollte jemand sein falsches Lizit (zB. mit "verklickt") melden, wird man nicht kontriert (was aber bei Negativspielen momentan ohnehin nicht möglich ist).

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                • #9
                  Zitat von Tanga Beitrag anzeigen
                  BITTE UM KLARE DEFINITION, WAS EIN FEHLLIZIT IST BZW EIN VERSEHENTLICHES LIZIT ! ! !
                  Eines, das man gar nicht machen wollte - man hat sich verklickt und zum Beispiel Solodreier statt Weiter geklickt.

                  Was soll daran weiter definitionsbedürftig sein?

                  "Absichtlich schlechtes Spiel" bedeutet, in einem Spiel bewusst auf Verlust zu spielen. Beispiel: Man ist verärgert über einen schlecht spielenden Mitspieler, der Gelegenheiten zum Schmieren verabsäumt hat und damit den Gegnern Punkte zugeschanzt hat. Als Rache schmiert man im nächsten Spiel absichtlich der Gegenseite, nur, damit dieser Spieler auch Punkte verliert.

                  Dazu zählt auch, definitiv verlorene Spieler zu lizitieren, sei es auch aus turniertaktischen Gründen. Entsprechende Regelungen wurden auf Wunsch vieler Spieler schon vor einigen Jahren eingeführt und schienen mir nicht sonderlich umstritten zu sein.
                  Zuletzt geändert von KnightMove; 17.01.2015, 13:03.

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                  • #10
                    schwierige bzw. ungerechte Einzelfallentscheidungen

                    Ich glaube, dass die zitierten "Einzelfallentscheidungen" (was eindeutig eine verrückte Ansage war und was bloß eine riskante Ansage war), sehr schwierig und mitunter ungerecht sein werden, sodass ich meine, dass jede Lizitation erlaubt sein sollte. Wie gesagt, finde ich gewisse Pokerelemente beim Königrufen gar nicht schlecht. Wie HansM bereits sagte, bestraft sich ein solcher Spieler oft selbst. - Wenn ich gegen einen (vielleicht riskanten) Dreier einen Kakadu rufe (in der Hoffnung, den Dreierspieler zu rufen), wäre vielleicht Valat möglich, sodass eine solche Lizitation doch nicht als Renonce gewertet werden kann. - Gegebenenfalls sollte vielleicht doch darüber im Forum abgestimmt werden, ob jede Lizitation erlaubt sein soll, auch wenn sie einigen vielleicht als verrückt erscheint. - Ich bin zwar noch nicht so lange dabei (3 Jahre?), kann mich jedoch an keine solche Abstimmung erinnern.... Ich kenne keine einzige andere Tarockrunde, wo so was bestimmt wurde. -
                    LG Tangahöschen

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