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Königrufen ist für mich vor allem wegen der Kombination von Skills und Kartenglück interessant. Bei Turnieren sollte es vor allem um Skills gehen, denke ich. Die im Normalfall mit 8xSpielwert am höchsten bewertete Valat-Variante ist der angesagte Valat bei einem Dreier - und gerade diese Variante hat meist mit Skills wenig zu tun, sondern eher mit Kartenglück. Bedingt durch die bei einem Turnier eher hohe Zahl der Spiele ist es eine reine Frage der Statistik, wie oft es zu einem angesagten Valat kommt - zumindest 1x, fallweise auch häufiger, was dann gleich auch noch entscheidend für den Ausgang des Turniers ist. Mein Vorschlag für Turniere (nicht für Privatrunden, da ist mir alles recht) wäre daher, den Valat zu einer normalen Zusatzprämie mit Punktewert wie z.B. Trull zu "degradieren" und dafür die sonstigen Materialprämien unverändert zu lassen - da kommt immer noch genug zusammen. Und wenn man die Skills besonders bewerten wollte, dann wäre es sogar überlegenswert, einen "herausgespielten" stillen Valat in Spielen mit Partner (Rufer in diversen Varianten) höher oder zumindest gleich hoch zu bewerten wie einen angesagten bei einem Dreier |
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Meinst Du 25/50 Cent lt. "Tarif" des Wiener Tarockcups oder 25/50 Punkte beim Schreiben? Ersteres wäre nur wenig mehr als Materialprämien für Trull und Könige und Letzteres würde mehr sein als das übliche x4/8 bei einem Dreier
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Nein 25/50 Punkte beim Schreiben ja das ist mehr als die "reine" Vervielfachung x4/8, aber idR kommen ja beim Valat meist auch einige angesagte Prämien oder stille/angesagte Vögel dazu, also sollte es etwas mehr sein, als die reine Vervielfachung des Grundspiels, aber weniger als wenn man alle möglichen Prämien ansagt (wir spielen zB mit Trull, 4 Könige, Absolut, Honneurs, und Vögel I bis IIII) |
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| Zitat:
Zu den Skills gehört es auch, das richtige Spiel auszuwählen. Bei einen Valat mit Partner hat man entweder grosses Talonglück oder Glück mit starken (vielleicht feigen) Partner oder man war einfach zu feig für einen Dreier. Warum sollte man das jetzt belohnen. Ich bin ja für die Regelung das ein Valat alles aufhebt, d.h. dass man bei einem Rufer ev. sogar bestraft wird, falls man Valat macht. Ich spiele schon lange Tarock und denke mir das angesagte Valats extrem selten sind, dass das bei jedem Turnier einmal vorkommt wundert mich. WObei sich natürlich die Frage stellt, ab wann man es ansagt, da ja der verlorene Valat auch meist kontriert werden wird, sollte er schon ziemlich sicher sein. |
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"...Bei einen Valat mit Partner hat man entweder grosses Talonglück oder Glück mit starken (vielleicht feigen) Partner oder man war einfach zu feig für einen Dreier..." Bei einem mittelprächtigen Besserrufer müssen "nur" 1-2 passende Karten liegen und der Partner muss nicht all zu stark sein, nur halt auch die passenden Karten haben - der wesentliche Punkt ist hier dann aber, dass beide Partner die Situation erkennen und gezielt auf den Valat hinzuspielen und zwar anders als durch blosses "Herunterklopfen". Hier im Vergleich zu einem Dreier-Valatblatt von speziellem Glück oder Feigheit zu sprechen, trifft meines Erachtens die Sache nicht ganz. Falls der jeweilige Speiszettel statt einer Vervielfachung des Spielwertes einen entsprechend hohen fixen Prämienwert für den Valat vorsieht, kann ein Spieler mit einem geeigneten potentiellen Blatt (mit Vogerl) für einen Dreier einen Besserrufer mit der Spekulation auf einen herausgespielten Valat vorziehen, weil das mehr bringt und auch das spannendere Spiel sein kann. "...angesagte Valats extrem selten sind, dass das bei jedem Turnier einmal vorkommt wundert mich..." Das ist nur eine Frage der Wahrscheinlichkeitsrechnung - wenn an 20 oder mehr Tischen parallel gespielt wird, dann ist mindestens ein angesager Valat im Verlaufe des Spielabends praktisch sicher |
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" der wesentliche Punkt ist hier dann aber, dass beide Partner die Situation erkennen " das gilt wohl für alle Spiele, gerade dann wenn der Valat weniger zählt als das Spiel plus Vogerl, haben die schwachen Spieler noch eine Chance den Verlust zu minimieren " einen Besserrufer mit der Spekulation auf einen herausgespielten Valat vorziehen, weil das mehr bringt und auch das spannendere Spiel sein kann" Ob das der Sinn des Tarockierens ist? Ich nenns eher Feigheit. "Das ist nur eine Frage der Wahrscheinlichkeitsrechnung - wenn an 20 oder mehr Tischen parallel gespielt wird, dann ist mindestens ein angesager Valat im Verlaufe des Spielabends praktisch sicher" Wir haben das nie, aber der entscheidende Unterschied ist wohl, dass bei uns alle Ansagen vor dem Talon stattfinden. |
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| Zitat:
Das ist eine sehr unübliche Regelung. Klar, dass da keine Valate angesagt werden können, außer bei Farbensolo und Solodreier. |
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