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| Umfrageergebnis anzeigen: Soll Klopfen statt Abheben erlaubt sein? | |||
| Ja | | 20 | 54,05% |
| Nein | | 17 | 45,95% |
| Teilnehmer: 37. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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Wenn ausreichend gut gemischt ist macht es keinen Unterschied ob geklopft wird oder nicht. Traditionell darf man klopfen, und grundsätzlich finde ich es besser wenn viele Dinge erlaubt statt verbote sind - so gesehen: ja, klopfen sollte erlaubt sein. Das ist aber eine ganz andere Frage als "Soll ordentlich gemischt werden?" Das durch schlechtes Mischen die besten Spiele zustande kommen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn jemand mit 10 starken Tarock ohne viel nachzudenken zu müssen einen Dreier "abspielt", gefolgt vom nächsten Dreier und vom nächsten ... ist das eigentlich schnell langweilig. Da sind die diversen Varianten von Rufern mit den vielen möglichen stillen oder angesagten Zusätzen doch viel interressanter. ... und jemand den es nervt wenn der Geber eine Minute mischt hat meiner Meinung nach einfach Pech gehabt. Wenn ich zum Abrechnen der Spiele nicht Punkte zähle sondern nur die Dicke der Kartenstapel mit der Schublehre messe ginge das auch schneller ... |
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Bel schrieb: "Das durch schlechtes Mischen die besten Spiele zustande kommen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn jemand mit 10 starken Tarock ohne viel nachzudenken zu müssen einen Dreier "abspielt", gefolgt vom nächsten Dreier und vom nächsten ... ist das eigentlich schnell langweilig." Genau diesem Schluss muss ich vehement widersprechen. In unserer Runde, in der fast nicht gemischt (ca. 1-2 sec) und zusätzlich oft auch noch geklopft wird kommt es relativ oft vor, dass in einem Spiel ein Vorhandsechserdreier lizitiert wird, gefolgt von einem Farbensolodreier, der wiederum noch einmal von einem Ouvertspiel überboten wird. Es kommen also durch wenig Mischen die besten und interessantesten Spielsituationen zu Stande und nicht durch eine anzustrebende möglichst gleichmäßige Verteilung. Wie oft spielt ihr, wenn ihr die Karten immer ordentlich durchmischt, einen Ouvert bzw. Solofarbendreier bzw. Solodreier? Über die Ansicht, dass durch schlechtes Mischen ein Dreier nach dem anderen heruntergeklopft wird, kann ich nur verwundert den Kopf schütteln, da es einfach nicht stimmt. Dass es vorkommen kann, streite ich nicht ab, aber dass es nur solche zugegeben langweiligen Spiele gibt, entspricht in einer flotten Runde einfach nicht der Wahrheit. Was passiert meistens: 2 Spieler haben viele Tarock (das Herunterklopfen fällt also schon einmal flach), und die restlichen beiden Spieler haben, wenn überhaupt, nur wenige und somit gute Chancen auf einen Ouvert (Bettel, Piccolo bzw. Zwiccolo) bzw. einen Fabensolodreier. Dadurch wird der Vorhandsechserspieler bzw. Dreierspieler schon zu einem Solodreier gezwungen, den er mit mehr als 50%iger Wahrscheinlichkeit verliert. Anmerkung für Liveturniere: Hier sieht es etwas anders aus, da bei wenig Mischen plus Klopfen auch Betrügereien leichter möglich sind und kaum zu unterbinden sein würden. Daher darf bei uns bei den Turieren (Vereins- bzw. Ortsmeisterschaft) auch nicht geklopft werden. Online sehe ich keinen Grund, das Klopfen nicht zu erlauben. Daher bin ich auch durchaus der Meinung, dass bei Tarockcup- Live-Turnieren etwas mehr gemischt werden sollte, aber man darf es nicht übertreiben. |
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Meine bescheidene Meinung zum Thema: Nicht gründlich zu Mischen ist eine Unart, die allerlei Gelegenheit zu Schummelein gibt. Warum sollte das ok sein? Auf jeden Fall schlechtes Benehmen zeigt derjenige, der sich über jemanden aufregt, der seiner Pflicht als Geber nachkommt, und die Karten gründlich mischt! Zum Klopfen: Solange gründliches Mischen nicht eine Selbstverständlichkeit ist, bin ich eher gegens Klopfen. Ich würde/werde im Zweifelsfalle immer Nachmischen einfordern und mehrmals abheben. Grüße ADLL |
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| Zitat:
Oder einen Besserrufer? Oder den Piccolo? Meiner Meinung nach sind das durchaus sehr interessante Spiele, wärend deine oben erwähnten Spiele eher die ausnahme sind und auch sein sollten. Ansonsten haben wir relativ viele verschiedene Spielvarianten in unsere Liste aufgenommen: Es gibt oberhalb des Bettlers nicht nur den Ouvert-Bettler sondern auch den Semi-Ouvert-Bettle (also nur der Spieler deckt auf), der dazwischen liegt. Selbiges gilt für Piccolo, Zwiccolo (und Triccolo, wenns denn sein muss - und in einer bestimmten Personenkonstellation wenns wirklich, wirklich sein muss und keiner ein Veto einlegt der Quadrupolo, aber das ist eine andere Geschichte). Außerdem gibt es oberhalb des Dreiers nicht nur den Solo-Dreier sondern auch den "Oberen/Unteren" dazwischen. Dabei wird der obere/untere Teil des Talons blind aufgenommen. Der "Einer" (aus dem slovenischen Königrufen, wenn ich mich nicht täusche) ist ein Aufnahmekandidat. Diese Spiele sind einfacher und kommen dann auch entsprechend öfter vor als die vollen Ouverts und Solos - und ich finde das auch gut so! Um jetzt deine Frage zu beantworten: Ich kanns nicht genau sagen, nur schätzen auf 1x pro Stunde. Und ehrlich gesagt habe ich kein dringendes Bedürfnis die öfter zu haben. Zitat:
Auch wenn man keine Betrügereien unterstellt mitteln sich bei weniger Spielrunden die Effekte von schlechtem Mischen auch nicht ordentlich heraus. Wenn einmal ordentlich gemischt ist macht das Klopfen oder nicht Klopfen keinen nennenswerten Zeitunterschied, da gebe ich dir recht. |
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