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Umfrageergebnis anzeigen: Soll Klopfen statt Abheben erlaubt sein?
Ja 20 54,05%
Nein 17 45,95%
Teilnehmer: 37. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1 (permalink)  
Alt 01.07.2005, 14:28
Benutzerbild von KnightMove
Tarockforum-Team
Valat
 
Registriert seit: 03.12.2004
Ort: Wien
Beiträge: 1.844
Standard Klopfen statt Abheben

Soll Klopfen statt Abheben erlaubt sein?



Ich bin dagegen - ein bisschen zusätzliches Mischen schadet nicht.
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  #2 (permalink)  
Alt 01.07.2005, 18:45
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Besserrufer
 
Registriert seit: 07.01.2005
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Nein, sollte definitiv nicht erlaubt sein.
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  #3 (permalink)  
Alt 27.07.2005, 00:26
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Rufer
 
Registriert seit: 24.12.2004
Ort: Salzburg
Beiträge: 15
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Warum denn nicht?
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  #4 (permalink)  
Alt 28.07.2005, 01:20
Erfahrener Benutzer
Besserrufer
 
Registriert seit: 07.01.2005
Ort: Wien
Beiträge: 277
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1. Es nervt schlichtweg

2. Die Karten werden nicht so gut auseinandergemischt
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  #5 (permalink)  
Alt 10.08.2005, 23:47
Jö ist offline
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Bettler
 
Registriert seit: 17.05.2005
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Beiträge: 138
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Klopfen ghört aber zum klassischen Repertoire der Tarocktraditionen...

Auch "Abeles" (siehe "Das große Tarockbuch").



Außerdem kommen die besten Spiele zsam, wenn wenig gmischt wird!
__________________
Generalsekretariat des Vereines zur Förderung von Tarock & Önologie i.V.
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  #6 (permalink)  
Alt 10.08.2005, 23:48
Jö ist offline
Erfahrener Benutzer
Bettler
 
Registriert seit: 17.05.2005
Ort: Salzburg
Beiträge: 138
Standard

Und außerdem is da Pfoarra von Itzling gstorbn vor lauter mischn...
__________________
Generalsekretariat des Vereines zur Förderung von Tarock & Önologie i.V.
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  #7 (permalink)  
Alt 01.09.2009, 09:52
Neuer Benutzer
Piccolo
 
Registriert seit: 26.08.2009
Beiträge: 29
Standard Bitte nicht zuviel mischen

Es nervt nichts mehr, als wenn jemand 10sec mischt.

Je weniger gemischt wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass viele hochwertige Spiele hintereinander kommen.



Also ich bin 100% fürs Klopfen.

Nach dem Klopfen wird zuerst der Talon abgelegt, dann

dürfen sich die Spieler der Reihe nach die Karten aussuchen, d.h. die Vorhand kann sich entweder die 1., 2. 3. oder 4. 12 Karten aussuchen.





Anmerkung: Diese Meinung gilt übrigens nur für private Tarockrunden.

Bei Turnieren, worum es hier im Forum hauptsächlich zu gehen scheint, bin ich auch zu 100% gegen das Klopfen.
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  #8 (permalink)  
Alt 06.09.2009, 19:37
Benutzerbild von KnightMove
Tarockforum-Team
Valat
 
Registriert seit: 03.12.2004
Ort: Wien
Beiträge: 1.844
Standard Re: Bitte nicht zuviel mischen

Zitat:
Zitat von Gschtis
Es nervt nichts mehr, als wenn jemand 10sec mischt.

Je weniger gemischt wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass viele hochwertige Spiele hintereinander kommen.


Willkommen im Forum, Gschtis. Nun, ich habe hier grundsätzlich die Gegenposition - wenn die Tarock bei einem Spieler zusammenfallen und er einen Dreier herunterdrischt, ist das völlig uninteressant. Je mehr gemischt wird, umso interessantere Spiele kommen zusammen.



Ich mache das gleich zur Basis der nächsten Diskussion.
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  #9 (permalink)  
Alt 07.09.2009, 09:49
Neuer Benutzer
Piccolo
 
Registriert seit: 26.08.2009
Beiträge: 29
Standard

Hallo auch an alle hier im Forum.

Ich bin ein leidenschaftlicher Tarockspieler aus dem Mühlviertel, einer der Tarockhochburgen des Landes und Heimat des Raiffeisen- Tarockcups.



Zum Thema Klopfen:

Es entstehen durch wenig Mischen nicht nur starke Dreier (oder bei uns auch Vorhandsechser, für den ich auch ganz stark plädiere), sondern auch Farbensolos oder Ouverts (Bettel, Piccolo oder auch Zwiccolo Ouverts).

Durch viel Mischen wird es wahrscheinlich vorkommen, dass es einen ganzen Abend z.B. keinen Bettel Ouvert gibt. Durch Klopfen bzw. wenig mischen steigt die Anzahl dieser interessanten Spiele in einer "guten" Runde (gute und flotte Spieler) stark an.



Welche interessanten Spiele sollen denn durch viel Mischen zusammenkommen. Ein Vorhandrufer nach dem anderen?



In einem Punkt gebe ich dir recht. Wenn eine Partie Stadenhocker tarockiert, dann ist das Klopfen schlecht, da dann nur immer der mit einer "Maschine" (10 sichere Stiche beim Farbensolo oder einen fast aufgelegten Ouvert oder mind. 10 Tarock) spielt und das würde dann fad. Bei uns werden auch riskante Ouverts bzw. Farbensolos gespielt und in weiterer Folge auch riskante Solodreier versucht.

Natürlich ist auch oft ein uninteressanter Dreier dabei, bei dem der Gegner nur einen Stich macht. Aber da es die Leute abwechselnd trifft, ist das nicht weiter schlimm.



Ich denke dass Thema ist weniger, ob geklopft werden darf oder nicht, sondern wieviel gemischt werden soll. Denn wenn viel gemischt wird, hat es auf die Karten ohnehin keinen Einfluss, ob geklopft oder abgehoben wird, da sie ohnehin schon zermischt sind.

Klopfen ja oder nein ist daher meiner Meinung nach nur ein Thema, wenn kaum gemischt wird. Ich mische ca. 2 Sekunden.



Fazit: In einer flotten und guten Runde ist wenig Mischen & Klopfen dem Spiel förderlich und in einer Staudenhockerpartie eben nicht.
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  #10 (permalink)  
Alt 13.09.2009, 18:34
Benutzerbild von KnightMove
Tarockforum-Team
Valat
 
Registriert seit: 03.12.2004
Ort: Wien
Beiträge: 1.844
Standard

Ich bitte zunächst um Entschuldigung, dass ich jetzt so lange nicht mehr da war, aber ich war verreist und wenig im Internet.



Zitat:
Zitat von Gschtis
Fazit: In einer flotten und guten Runde ist wenig Mischen & Klopfen dem Spiel förderlich und in einer Staudenhockerpartie eben nicht.


Nun - ich ziehe genau die entgegengesetzten Schlüsse.



Es ist ja bei Gott nicht so, dass bei gutem Mischen immer nur durchschnittliche Blätter herauskommen - fast immer ist doch der eine etwas stärker, der andere etwas schwächer, und da kommen die interessantesten Spiele heraus: Ein Solorufer, in dem ein stilles Vogerl gespielt wird oder die 4 Könige angesagt... ein Kakadurufer, in dem der Vogel nur mit dem Notprogramm durchgeht... sprich, alles, was wirklich viel mehr Spielwitz als der Dreschen-Dreier und der Bettel Ouvert mit 10 Endstücken verlangt. Eine wirklich gute Runde hat daher sogar ein Interesse, gut zu mischen.



Aber eine Runde von Staudenhockern, die mit solchen nicht-ganz-so-guten Blättern nix anfangen kann - die braucht wohl wirklich die extremen durch wenig Mischen, damit nicht vor allem Rufer und Trischaken gespielt werden.
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