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| Umfrageergebnis anzeigen: Sollen die Turnierregeln österreichweit langfristig vereinheitlicht werden? | |||
| Ja | | 8 | 47,06% |
| Nein | | 4 | 23,53% |
| Andere Ansicht (siehe Beitrag) | | 5 | 29,41% |
| Teilnehmer: 17. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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das wir schwierig... sedlacek hat sich am vergangenen freitag allein mit der frage ob der sechserdreier am anfang oder am ende angesagt werden darf intensivst im oö. volksblatt auseinandergesetzt. derzeit wird in gametwist die wiener variante gespielt... aufgrund von nachforschungen meint sedlacek dass eigentlich die oö. variante die echte/ursprüngliche sei... und sich dennoch jeder so fügen sollte, dass er die regeln im jeweiligen bundesland akzeptiert. da bei gametwist die herkunft der spieler natürlich noch vielschichtiger ist als bei turnieren... wird es immer wieder gegner oder befürworter von regeln geben... das gewohnte ist einem das nähere hemd. aber eines ist natürlich schon fakt... wer viel bei live-turnieren unterwegs ist, muss sich schon ein-/umstellen... und da wäre zumindest eine teilweise vereinheitlichung schon ein abschreckungsgrund weniger um neue turnierspieler anzusprechen. |
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| Zitat:
Echt? Das haut mich um... in allen Privatrunden von Wien bis Tirol, inklusive Oberösterreich, hatte ich nur die "Wiener" Variante kennengelernt, bevor ich von den Cups in OÖ erfuhr.Ist der Artikel online verfügbar? Solange die Regeln so unterschiedlich sind - unbestritten. Ob sie es bleiben sollen, ist eine andere Frage. |
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hab mir gerade die zeitung aus bergen von altpapier herausgekramt... gleich vorweg ein sorry... es ging nicht vordergründig um die vorhand samt sechserdreier, sondern um den solorufer... ist aber ebenso interessant und ein turnierthema. gekürzter auszug aus der tarockseite von sedlaczek: da in wien der sechserdreier am ende gespielt wird, wird oft ein piccolo oder ein waghalsiger solorufer vorgelegt. das ist der grund warum bei der wiener solorufer-variante so gut wie nie ein könig ultimo angesagt wird. in oö zb. wird ein solorufer extra dazu benützt um den könig wenn möglich am ende zu machen... still oder angesagt... also bei 6 tarock mit sküss oder 7 mit mond. das problem ist, dass viele spieler aus oö in wien cup spielen und natürlich heftige diskussionen entstehen. er fasst zusammen, dass man die regeln am spielort akzeptieren sollte und ging am schluss der frage nach... wer eigentlich mit welcher variante recht hat und blätterte in alten tarockbüchern. und da kam er zum schluss dass, dass dies oö ist. als gegenvariante zum besserrufer... in dem der pagat ultimo das spiel aufwertet ist es eben beim solorufer der könig. (original liegt mir vor... kann ich dir einscannen und mailen) rossos, e.h. |
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Also ich halte das nicht unbedingt für erstrebenswert: durch die etwas unterschiedlichen Regelwerke haben die Cups auch eine eigene Charakteristik, weil sich dadurch eine andere Lizit- und Spielweise ergibt. Ein guter Spieler wird sich darauf einstellen können, so wie es halt im Pokern auch verschiedene Varianten (Texas Holdem, Omaha, etc. ) gibt. Die Argumente: "Barrieren zwischen den Spielergemeinschaften abzubauen" und "eine überregionale Organisierung aufzubauen" musst du mir erst erklären, was du damit genau meinst. Ich glaube zB nicht, dass wenn wir zw. den Cups die Regeln vereinheitlichen, dass man damit gegenseitig mehr Spieler bekommt. Das hat primär mit Zeit und Liebe zum Spiel zu tun, als dem Regelwerk. |
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Eine Vereinheitlichung der Regeln ist fürs erste betrachtet zwar sinnvoll - ich kann überall mitspielen, brauche nicht mehr lange zu fragen was wird da oder dort gespielt. Aber es ist auch der eigene Reiz bei anderen MIT anderen Spielvarianten mitzuspielen. Es beschränkt sich ja nicht nur auf den Quapil der beim R-Cup (noch) nicht gespielt wird. Der schon angesprochene 6er, der Farbendreier oder wie das Trischaken zu erfolgen hat sind Varianten, die z.B. beim W-Cup reizvoll, aber auch nicht unumstritten sind. Ich bin daher der Meinung - LASST DIE VARIANTEN WIE SIE SIND !!!!
__________________ Sküss heil! Richi |
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Heikles Thema, widersprüchliche Ansichten! Es gilt wohl einen guten Mittelweg zu finden. Zum Beispiel einheitliches Regelblatt (über alle Regeln, auf die man sich einigen kann) plus Zusatzdokument für die regionalen Besonderheiten. Hier sollten solche Regeln als Differenz erhalten bleiben, die für den Charakter eines Turniers bzw. einer Region, ausschlaggebend sind. Die Kleinigkeiten, die weder wichtig (für den Turnierausgang), noch besonders charakterstiftend (für das jeweilige Turnier bzw. die Region) sind, sollten jedoch vereinheitlicht werden. Kurz: Kosmos statt Chaos, aber auch: Vielfalt statt Einfalt! |
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Tendiere dazu Palamedes recht zu geben. Die Vereinheitlichung der Regeln ist ein historischer Prozess, der mittelfristig ohnehin stattfindet. Das ist nicht etwas, das unsere Generation notwendigerweise festsetzen muss. Übrigens sind selbst im Skat, dem Spiel mit Gründungsdatum, die Turnierregeln nicht völlig einheitlich sondern zwischen amerikanischem und europäischen Skatverbänden sehr wohl verschieden (Schneidergrenze). Um die Cupturniere zu professionelleren, offeneren Veranstaltungen zu machen, sind andere Prioritäten zu setzen: Bewusstseinsblidung, dass ein Denksportturnier gewisse Verhaltensweisen ausschließt. Wie das Reden während des Spieles (auch mit Kiebitzen, anderen Tischen). Das Tratschen im Turnierraum, wenn der eigene Tisch fertig ist, hierfür haben auch viele Schiedsrichter kein Gespür; heftiges Kritisieren der Mitspieler, unflätige Ausdrucksweise, etc. Kommt alles ständig vor. Soll alles nicht sein. Danach wird sich für die Regeln schon eine Lösung finden... Grüße ADLL |
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Hmm, also ich verstehe den Sinn dieses Threads nicht ganz: nochmals: was soll ein vereinheitlichtes Regelwerk denn bringen ? einen "überregionalen" Tarockverband in Ö gründen ? wenn ja, wozu und wer hätte die Zeit sich da zu engagieren ? sich mit anderen Verbänden zusammenzuschliessen ? gibt es die überhaupt, wenn ja, zu welchem Zwecke ? usw. Das Einzige was sinnvoll wäre meiner Ansicht nach, ist eine Art "einheitliches Regelblatt" (wie Palamedes es vorschlägt) mit den verschiedensten Ausformungen zu machen, welches dann als eine Art "technisches Grundgerüst" für die vielen Tarockrunden gelten kann. Aber da muss sich halt auch jemand Zeit nehmen und Arbeit investieren... Noch eine Anmerkung zu ADLL: Wir hier im Wiener Tarockcup sind mit der Tarock-Etikette sicher fortschrittlich, was Richtlinien zum Benehmen bei Turnieren anlangt. Das ist aber ein langer Prozess und andererseits nicht die Aufgabe der Schiedsrichter (ich übernehme diese Aufgabe manchmal) auf die genaue Einhaltung zu achten, ausser als Vorbild. Tarockturniere sollen irgendwo auch Spass machen, und nicht wie ein Schach- oder Bridgeturnier in vollkommener Stille und Schmäh-Losigkeit ablaufen. Wenn du als Spieler dich beeinträchtigt fühlst, kannst du jederzeit auf diese Etikette pochen, und verlangen, dass sie eingehalten wird bzw. dann wird dich sicher ein Schiedsrichter bzw. der Organisator dahingehend unterstützen. Bei vielen Turnieren ist es auch aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich ein gewisses Tratschen oder Lautstärke im Raum zu verhindern. |
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| Ja, das wäre lieb, danke im Vorhinein. Zitat:
Denselben positiven Effekt hatten einheitliche Standards auch bei allen anderen Spielen. Schach und Fußball hätten sonst nie ihre heutige Bedeutung erlangt. Und Texas Hold’Em, Omaha, Draw-Poker, Seven Card Stud etc. sind nicht Variationen desselben Spiels, sondern verschiedene Spiele - genau wie Königrufen, Zwanzigerrufen, Ungarisches Tarock... Poker und Tarock sind gleichermaßen Familien von Kartenspielen! Zitat:
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