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Das schwierige beim angesagten Mondfang, ist wohl die Kartenverteilung zu kennen, das Spiel ist wohl meist relativ einfach. Über die Verteilung, weiss man wahrscheinlich meist durch den Talon (Mond liegt, es mag auch Konstellationen von Ansagen geben, die den angesagten Mondfang möglich machen). Bin daher gegen eine Prämie für angesagten Mondfang. Zu deiner Ermittlung der Höhe der Prämie: Das geometrische Mittel scheint hier gerechter, da sich ja ein jeder überlegt um welchen Faktor der angesagte Mondfang höher sein soll, als der stille Mondfang. Ausserdem halte ich deine 100 für nicht ganz ehrlich, wolltest du nicht damit einfach den Mittelwert in die Höhe treiben. |
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Bin da bei Vacha, Morf und Jö: halte es für nicht sinnvoll einen angesagten Mondfang im Königrufen zu spielen, weil es aufgrund der Spieldynamik so sehr selten vorkommen wird....wenn er dann auch noch so hoch bewertet wird, dann wird die Wahrscheinlichkeit der Ansage noch weiter reduziert.... in diesem Zusammenhang: a) Märchenstich: gilt glztg auch als Mondfang ? (da gibts Argumente Pro und Contra dafür) b) muss mit jedem Blatt gespielt werden ? (dh auch mit keinem Tarock oder wenn man zB nur ein Trullstück hat ? bei uns muss man da verpflichtend zusammenwerfen) |
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| Zitat:
Nein, denn er würde ja nur bei guten Erfolgsaussichten angesagt. Und eben weil das so selten ist, soll es auch gut belohnt werden. Im Gegenteil wird man sich nicht die Mühe machen, ihn anzusagen, wenn das nicht viel bringt. Zitat:
Sicher nicht! Erstens ist ja beim Märchenstich nicht klar, welches Trullstück von welcher Seite gespielt wird - da sind alle Kombinationen denkbar. Zweitens hat der Gewinner des Märchenstichs auf alle Fälle die Trull, ein Mondfang ist also im besten Fall eine Doppelprämierung, und solche sind aus Prinzip abzulehnen. Zitat:
Es ist schon geklärt, dass alle Blätter gespielt werden: http://www.tarockforum.com/viewtopic...zusammenwerfen |
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Bin absolut gegen einen angesagten Mondfang!! Für einen halbwegs guten Spieler, der den Mond besitzt, sollte es überhaupt kein Problem sein, diesen heimzuspielen. Wenn dann die Prämie für einen angesagten Mondfang dementsprechend hoch wäre, würde man diese Ansage sofort kontern, wenn nötig auf das Spiel verzichten, da der Wert für dieses gering ist, und bei der ersten, sich ergebenden (sicheren) Möglichkeit den Mond in Sicherheit bringen. Ich finde, es ist schon Schmach genug, sich den Mond fangen zu lassen. Das passiert zwar auch guten Spielern, aber nur, weil sie ihr Blatt ausreizen und auf einen letzten, fetten Stich hoffen. Aber ich glaube, dass die Erfolgsquote eines angesagten Mondfanges auf unter 1% sinken würde. Arno Peter
__________________ postler40 |
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| Zitat:
Wie oben beschrieben, gibt es Fälle, wo es klappen kann. Und er würde wohl nur in solchen Fällen angesagt. |
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Klappen kann vieles, aber beim Szenario eines angesagten Mondfanges müssen zu viele Voraussetzungen (Spieler mit Gstieß muss wissen, wo der Mond sitzt und hinter dem Mond sitzen, Mond darf nicht lang sein, Gstieß muss lang sein, die Farbenlänge und Verteilung der beiden "Inhaber" sollte gleich sein usw.) zutreffen, sodass diese Ansage von Erfolg gekrönt werden könnte. Außerdem bin ich mir sicher, dass diese Ansage so selten vorkommen würde, dass sie einfach zu vernachlässigen ist und eben nur still gezählt werden sollte. Arno Peter
__________________ postler40 |
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| Da muss aber jemand dem anderen in die Karte schauen....
__________________ Sküss heil! Richi |
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Du gemahnst mich, dass ich in diesem Thread gar keine Beschreibung der Beispielsituation gegeben habe - aus einem anderen entnommen mit verbesserter Formulierung: Die Vorhand spielt einen Pagatrufer und kauft XX und XIX aus dem Talon. Der Linkssitzende ist Partner, hat den Sküs (etwa zu sechst) und sagt die Trull an. Gegenüber der Vorhand sitzt ein Gegner, hat den Mond und kontriert die Trull. Der Partner rekontriert die Trull und sagt den Mondfang an. Die Vorhand spielt Tarock aus, bleibt im Stich, zieht dem Mondhalter ebendiesen, und der Partner fängt ihn. Habe ich so schon einmal gemacht. Nun ist das sehr selten. Trotzdem sehe ich auch keinen Sinn darin, den Mondfang nur still zuzulassen. Wenn ihn denn jemand in so einer seltenen Situation ansagen will... allerdings habe ich mich selber im Laufe der Zeit von der Idee verabschiedet, ihn anders denn doppelt als den stillen zu bewerten. |
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Ich bleib dabei, Mondfang ist nur ein "Zufallsprodukt" und eine Ansage höchst zweifelhaft. Wenn ich schon eine angesagte Trull des Gegners kontriere, dann muss ich mir auch bewusst sein, dass es klappt. Eine Prämie für Mondfang ist ohnehin gegen jede Tarockvernunft, da es das taktische Spiel einschränkt - bei A-Rufer helfe ich meinem Partner indem ich den Mond opfere - und werde dafür bestraft??? Unsinn!!!
__________________ Sküss heil! Richi |
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