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  #1 (permalink)  
Alt 18.05.2005, 14:36
Benutzerbild von KnightMove
Tarockforum-Team
Valat
 
Registriert seit: 03.12.2004
Ort: Wien
Beiträge: 1.844
Standard Tarockieren gegen einen Dreier

Ich dachte bisher, es sei prinzipiell schlecht, gegen einen Dreier zu tarockieren (außer zur Vogelverhütung). Aber jetzt beim Casinoturnier in Salzburg wurde einmal gegen einen Dreier tarockiert, und wir haben das Spiel auch gewonnen.



Was meint Ihr dazu? Ist das gut oder schlecht?
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  #2 (permalink)  
Alt 18.05.2005, 14:50
Erfahrener Benutzer
Besserrufer
 
Registriert seit: 07.01.2005
Ort: Wien
Beiträge: 277
Standard

Wie schon im Auto besprochen, der Spieler der so handelt muss selbst sehr lang oder hoch sein und zudem noch abschätzen, ob nicht noch eine seiner Farben noch von den Partnern gestochen werden kann.
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  #3 (permalink)  
Alt 18.05.2005, 17:57
Neuer Benutzer
Rufer
 
Registriert seit: 09.05.2005
Ort: wien
Beiträge: 15
Standard

wenn man selbst eine gute gegenkarte hat, kann es natürlich von vorteil sein, da die beiden mitspieler dann sehr bald die figuren zugeben können, ohne sie im normalen farbenspiel zu verlieren.
__________________
Die Theorie der direkten Wahrnehmung nach Gibson (1979) beschreibt einen ökologischen Ansatz, in welchem die optische Anordnung invariante Informationen über die Form und Repräsentationen von Objekten in der visuellen Umwelt enthält.
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  #4 (permalink)  
Alt 15.09.2007, 01:43
Neuer Benutzer
Rufer
 
Registriert seit: 12.08.2007
Ort: Steinamanger (Ungarn)
Beiträge: 17
Standard

Wenn das Spiel kontriert worden ist, kann das Tarockieren gut sein. Der Kontrierer ist meistens lang und wenn er Farben spielen will, sticht er und zeigt seine Farbe.

Spieler = A, Kontrierer = C, D hat gestochen. Jetzt kann D einen König oder auch einen Tarock auswerfen. Wenn D keine Chance hat, seinen toten König zu schmieren, ist es am besten, diesen König sofort auszuspielen. (Und A opfert oft Stecher.) Aber wenn er kurz ist und schmieren will, spielt er natürlich Tarock. Wird ein Spiel kontriert, hat ein Gegner oft ziemlich wenige Tarocks.

Nach einigen Tarockstichen wird ein Gegner oft tarockfrei und kann schmieren. Spielt der Kontrierer Farben aus, soll er entweder eine lange Farbe oder einen blanken König wählen. Wenn er eine kurze Farbe ohne König hat, soll er eher warten, bis der Dreiersipeler die Farbe bringt. Es ist oft schlecht, wenn der Kontrierer stechen muss - falls er sticht, soll er entweder den Stecher des Alleinspielers oder hochwertige Farbkarten von ihm überstechen bzw. wegnehmen. Und wenn sein Partner keine gute Farbe mehr hat und der Alleinspieler nicht zu stark ist, kann er wieder für das Tarockieren entscheiden. Das hängt natürlich auch von der Position der Spieler ab.
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