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  #1 (permalink)  
Alt 28.09.2007, 11:23
Benutzerbild von KnightMove
Tarockforum-Team
Valat
 
Registriert seit: 03.12.2004
Ort: Wien
Beiträge: 1.844
Standard Vorhand-Sechserdreier in OÖ

In den oberösterreichischen Cups muss der Sechserdreier sofort angesagt werden, vor der Lizitation der anderen Spieler. Überboten kann er dann nur noch von einem Spiel werden, dass höher als ein Dreier steht (in der Praxis Ouvertspiel oder Farbensolo). Alternativ dazu kann die Vorhand nach dem Lizit der Gegner einen normalen Dreier spielen.



Wann ist es mit diesen Regeln sinnvoll, einen Sechserdreier anzusagen?
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  #2 (permalink)  
Alt 29.09.2007, 18:50
Benutzer
Solorufer
 
Registriert seit: 16.12.2004
Ort: 4890 Frankenmarkt
Beiträge: 68
Standard "An verlorenen Sechser holst schwer auf!"

Die Cup-Erfahrung zeigt: "An verlorenen Sechser holst schwer auf!"



Wenn wir kein hohes Risiko eingehen wollen und von durchschnittlich 2 Tarock im Talon ausgehen und bei ungünstiger Verteilung (mind. 7 Tarock dagegen und 2 Farben werden beim ersten Mal geschlagen) noch immer eine Gewinnchance von mind. 90% beim Spiel haben wollen, dann muss unser Blatt einige Mindestanforderungen haben:


  • > Gstieß oder Mond plus mind. 2 weitere Stecher

    > einige Damen und Reiter zum Verlegen

    > mindestens einen kurzen König

    > bei wenig Tarock eine lange Farbe

Die Anzahl der Tarock ist selten ausschlaggebend. Daher bestehen selbst bei der Trull zu fünft hohe Gewinnchancen, wenn das Beiblatt entsprechend ist.



Erfahrene Spieler spielen bei einem sehr guten Blatt (etwa ab 9 Tarock, König besetzt und eine fremde Fehlkarte) keinen Sechser. Da ihr Blatt auch mit 3 Talonkarten schon "rein" wird, sagen sie Vorhand und spielen einen Dreier "hinten nach". Damit erfahren sie aus der Lizitation die Tarockverteilung und können das Risiko bezüglich Ansager kalkulieren.



Wer offensichtlich zu schwach ist das Spiel alleine zu machen, aber einige Ansager hat, der sollte auf den Sechser verzichten und mit Hilfe eines Partners sein Blatt optimal ausnützen.
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  #3 (permalink)  
Alt 01.10.2007, 10:17
Erfahrener Benutzer
Bettler
 
Registriert seit: 23.11.2005
Ort: Wien
Beiträge: 112
Standard

um die Frage beantworten zu können, bräuchte man noch ein paar Zusatzinfos:



1.) Was kosten die Spiele (Sechserdreier verliert man wohl doppelt, aber ist er genauso viel wert wie der Dreier??).

2.) Kann man sich selbst rufen?

3.) kann/muss man Vögel vor der Talonaufnahme rufen, d.h. ist das dann mehr wert
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  #4 (permalink)  
Alt 01.10.2007, 12:50
Benutzerbild von KnightMove
Tarockforum-Team
Valat
 
Registriert seit: 03.12.2004
Ort: Wien
Beiträge: 1.844
Standard

Zitat:
Zitat von morf
um die Frage beantworten zu können, bräuchte man noch ein paar Zusatzinfos:



1.) Was kosten die Spiele (Sechserdreier verliert man wohl doppelt, aber ist er genauso viel wert wie der Dreier??).

2.) Kann man sich selbst rufen?

3.) kann/muss man Vögel vor der Talonaufnahme rufen, d.h. ist das dann mehr wert


1) ja, beides richtig

2) nein

3) nein
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  #5 (permalink)  
Alt 01.10.2007, 13:52
Erfahrener Benutzer
Bettler
 
Registriert seit: 23.11.2005
Ort: Wien
Beiträge: 112
Standard

Die Frage ist doch wie hoch man den Informationsgewinn einschätzt, den man erhält, wenn jeder "weiter" sagt. Klassisch ist doch genau das für viele riskante Sechserdreier die Motivation.



Ich würde das eigentlich fast so wichtig einschätzen, wie die Möglichkeit drei zusätzliche Karten aufzunehmen. Da man auch doppelt verliert, sehe ich gar keinen grossen Anreiz mehr einen Sechserdreier zu spielen.

Ein Blatt, das nicht einmal ein riskanter Dreier ist, erscheint mir für einen deratigen Sechserdreier auch riskant, umgekehrt kann man bei einem Dreier nach 3 Weiter schon mehr riskieren als normal.





2 Ausnahmen fallen mir jetzt ein:

Mehrere hohe Farbkarten (Dame, Reiter ..) zum Verlegen.



Ein ganz starkes Blatt bei dem nur 2 oder 3 Karten zum "wahrscheinlichen" Valat fehlen. Aber das ist die Frage, ob man nicht gleich einen Solo spielt.
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  #6 (permalink)  
Alt 01.10.2007, 14:07
Benutzerbild von KnightMove
Tarockforum-Team
Valat
 
Registriert seit: 03.12.2004
Ort: Wien
Beiträge: 1.844
Standard

Nach meinen Erfahrungen in Frankenmarkt sehe ich das ähnlich wie Ihr beide. Insgesamt gibt es so sehr viel weniger Blätter, die für Sechserdreier taugen, als bei einer Ansage in der Nachhand.
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  #7 (permalink)  
Alt 09.11.2008, 09:53
Neuer Benutzer
Trischaker
 
Registriert seit: 09.11.2008
Beiträge: 7
Standard

bei einen sechserdreier hab ich 6 karten auswall wo ich sicher mehr chancen habe wie bei einen dreier und zweiten wenn ich wieder 6 karten ablegen kann kann ich schon das halbe spiel ablegen wenns gut geht!!
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