![]() |
| |||||||
| Registrieren | Hilfe | Impressum | Chat | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
| ||||
|
Wie du dich bei einem Ouvertspiel verhalten solltest? Hmmm, als Gegner am besten so, dass der Spieler verliert!! Spass beiseite, sieh alle Blätter an und schau, ob es nicht eine einfache Lösung gibt. Bei manchen Runden ist Reden erlaubt, bei anderen streng untersagt. Beim lauten Ouvert beredet man sich die Taktik in der Gruppe und bei den stillen Ouvertspielen legt man sich eine Taktik fest und hofft, dass die Mitspieler deine Überlegungen bzw. deine Taktik überlauern. Oft ist ein Ouvertspiel ganz einfach zu gewinnen.Bettelouvert: Besitzt der Spieler eine Farbe nur einmal besitzt, aber noch einen Tarock, wird diese Farbe zweimal gespielt. Oder aber, der Spieler hat eine Dame oder einen Reiter im Blatt, die Steher sind, wenn z.B. die höheren Karten dieser Farbe im Talon sind, ist diese Farbe zu spielen. Sieht man auf den zweiten Blick keine "leichte" Lösung, ist es am besten, wenn die anderen drei Spieler austarockieren. Hat der Spieler wenig Endkarten (rote 4-er oder schwarze 7-er), so hilft das den Gegnern ungemein, wenn keiner mehr Tarock besitzt. Aufpassen sollten die Gegner aber darauf, dass sie vor dem Ausspielen dieser Endkarten in den Stich kommen, d.h. sie sollten beim Abbauen der hohen Fehlfarben nach den Tarock darauf achten. Ein Ouvertspieler muss höllisch aufpassen, dass er nicht durch eine, von den Gegnern gespielte Endkarte, einen Stich macht! Piccoloouvert: Nach dem ersten Ausspiel wird nach augenscheinlichen Lösungen gesucht. Besitzt der Spieler den Gstieß, muss man ihm einen zweiten Stich verschaffen. Ausnahmen gibt es in diversen Cups, wo der Kaiser- bzw. Märchenstich auch in negativen Spielen zählt. Macht der Spieler keinen Tarockstich, sollte bis zum Schluss vom Tarocklängsten austarockiert werden. Die anderen Mitspieler trachten danach, ihre schwachen Farben abzubauen und dann mit ihren starken Farben die restlichen Stiche zu machen. Grundsätzlich gibt es aber keine einheitliche Vorgehensweise bzw. eine generelle Strategie. Jedes Spiel ist von Fall zu Fall verschieden! Grundvoraussetzung bei einem Bettelouvert: Eine gefährliche Karte kannst du am Anfang ausspielen, danach solltest du möglichst viele Endkarten und wenig Figuren in deinem Blatt haben. Hast du nach dem ersten Ausspiel noch ein bzw. mehrere kleine Tarock, solltest du zumindest zwei in jeder Farbe haben. Grundvoraussetzung bei einem Piccoloouvert: Entweder du willst deinen Stich über Tarock machen, dann ist der Gstieß (Ausnahme siehe oben der Kaiserstich) sehr hilfreich :wink: Außer dem Gstieß solltest du ebenfalls wenig Tarock (schon gar keinen über Tarock-10), viele Endkarten und wenig Figuren besitzen. Machst du voraussichtlich keinen Tarockstich, so sind zwei besetzte Könige das Mindesterfordernis (notfalls auch ein König und höhere Figuren in anderen Farben). Wie gesagt, bei den Ouvertspielen gibt es kein Allroundrezept, aber gute Spieler zerreissen dein Spiel in der Luft, auch ohne reden!! :sabbern: Arno Peter
__________________ postler40 |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
| |
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Taktik bei Bei Spielen | montanistikus1 | Strategiefragen | 6 | 21.10.2009 13:03 |
| Valat: Materialprämien der Gegner | KnightMove | Valat | 16 | 23.09.2006 08:12 |
| Ouvert und Reden | DerIkeaElch | Regeldiskussionen | 14 | 04.02.2005 11:12 |
| Wer deckt bei Ouvert-Spielen auf? | KnightMove | Sonstige Negativspiele | 5 | 18.01.2005 15:51 |