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Hallo Markus, Die von dir genannten Bei-Spiele habe ich bei früheren Tarockrunden auch gespielt. Diese Spiele waren deshalb sehr beliebt, um z.B. einen A-Rufer auf einen 3er "hinaufzutreiben". Einen 3er oder höherwertiges Spiel konnten wir damit jedoch nicht verhindern. Abgerechnet wurde - wie es sich gehört - jeder für sich. D.h. wenn einer sein Spiel gewinnt, der andere seines verliert, zahlt der Verlierer 3x den Wert des Spieles an den Gewinner (zusätzliche kontras natürlich auch). In diesem Fall erhalten die "Nichtspieler" nichts. Ausnahem - es wurde nur einer der Bei-Spieler kontriert. Ausgegeben hat jener Spieler, der in der Reihenfolge als erster dran war, also ggf. auch die Vorhand wenn sie im nachhinein das Bei-Spiel nannte. Ich hoffe, dass dir der Beitrag etwas hilft.
__________________ Sküss heil! Richi |
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Da - wie gesagt - beide Piccolos getrennt verrechnet werden, zahlen die Piccolos auch an einander. In der Praxis heißt das, wenn nicht kontriert wurde: * Wenn beide verlieren, heben sich die Verlust-Zahlungen der beiden Piccolos auf; insgesamt zahlt jeder Piccolo-Spieler den doppelten Piccolo-Wert; jeder sonstige Spieler kassiert ebendiesen. * Wenn beide gewinnen, ist es genau umgekehrt. * Wenn ein Piccolo gewinnt und einer verliert, heben sich die Beiträge für die Mitspieler auf; der Verlierer zahlt den 4fachen Piccolo-Wert an den Gewinner. Mit Kontras wird es entsprechend komplizierter. Zur Taktik: * Der Bei-Spieler muss schon ein besseres Blatt haben in der Hinsicht, dass er nicht aufs Ausspiel angewiesen sein darf (also nicht zwangshaften Bedarf, eine Schwäche auszuspielen). * Die klassische Taktik gegen EINEN Piccolo besteht darin, ihn nach Möglichkeit keinen der ersten 10 Stiche gewinnen zu lassen (sonst Wechsel auf Anti-Bettler-Spiel) - und dann entweder zwei stehende Farbkarten zu haben (also 0 Stiche für den Piccolo), oder aber ihm den vorletzten Stich im gewünschten König zu geben, worauf er recht wahrscheinlich auch den letzten macht. Das funktioniert hier aber meistens NICHT! Denn obwohl die Piccolos doppelt gegeneinander spielen, werden sie hier zu Partnern, wo einer den vorletzten Stich gewinnen will, einer den letzten (also beide zu gewinnen, statt beide zu verlieren) - und das gelingt üblicherweise auch. Ich spiele daher üblicherweise so, dass nach Möglichkeit einer der beiden Piccolos schnell einen Stich gewinnt, damit diese Situation nicht eintritt. Das weitere muss dann aber der Situation angepasst werden. |
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Hallo, chrifgo schreibt: " Wenn ein Piccolo gewinnt und einer verliert, heben sich die Beiträge für die Mitspieler auf; der Verlierer zahlt den 4fachen Piccolo-Wert an den Gewinner " WIESO 4-fach??? A gewinnt, B verliert, so zahlt B den Piccolo-Wert von C + D sowie seinen eigenen an A = 3-facher Piccolo-Wert , so wie ich das angemerkt habe!!!
__________________ Sküss heil! Richi |
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| Zitat:
Code: Piccolo 1: Piccolo 2: Summe: A +3 +1 +4 B -1 -3 -4 C -1 +1 0 D -1 +1 0 |
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Wir spielen den Bei- so, dass wie üblich der Spieler ausspielt und sich eine "gefährliche" Karte entschärfen kann. Der Bei- Spieler kann das nicht, er spielt ja nicht aus. Als Ausgleich darf er eine beliebige Karte folgenlos dem ersten Stich zugeben. Diese Karte muss er vor dem Ausspiel des Spielers aus dem Blatt nehmen und verdeckt am Tisch ablegen. Er unterliegt daher in der ersten Runde nicht dem Farb- oder Tarockzwang. Er kann also beispielsweise den Sküs (verdeckt) auf den Tisch legen. Spielt der Spieler nun sagen wir am Herz, gibt der Bei-Spieler, auch wenn er Herz hat, den Sküs zu, ohne dass er den Stich macht und ohne dass es es eine Renonce wäre. Ein Bettler-bei ist daher auch spielbar, wenn man den Sküs hat. Gegenspiel: Beim Bettler-bei eh klar, wie beim Bettler. Beim Piccolo-bei schwierig, da, wie von chrifgo erwähnt die klassische Taktik mit dem vorletzten Stich oft dazu führt, dass bei Spiele gewonnen werden. Faustregel ist mir keine bekannt, da muss man improvisieren. Zumeist geht aber ohnehin einer der beiden Piccos daneben und die Gegenspieler erleiden dann keinen Verlust. |
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