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Wie sieht bei euch die Regelung aus, wenn der Partner eines Rufers versehentlich Pagat UND König ultimo ansagt (zB aus lauter Freude über seine guten Karten)? Und gleich vorweg, bevor ihr denkt "WER mach sowas!!", es ist mir bei einem Hausruckcup-Turnier passiert, dass mein Partner beide Prämien angesagt hat (beides wurde natürlich prompt kontriert)! Die Schiedsrichter hatten entschieden, dass dies keine Renonce ist, aber natürlich alle verlorenen Prämien zu bezahlen sind (also auch von mir). Übrigens: wenn man "unmögliche Ansagen" (wie in diesem Fall) mit einer Renonce ahndet (auf den ersten Blick sinnvoll), dann müsste man konsequenterweise auch andere unmögliche Ansagen (Extrembeispiel: Valat ohne Sküs, aber man denke nur an sicher verlorene ouverts) ebenfalls mit Renonce ahnden und dann wird's schwierig eine Grenze zu ziehen. Daher würde ich den Schiedsrichtern des HRC recht geben mit ihrer Regelung. Geändert von palamedes (04.03.2010 um 12:13 Uhr) |
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| Zitat:
Und was mir immer noch unklar ist, wo der Sinn einer doppelten Ulti-Ansage liegen soll, da es - außer bei unterschiedlichen Contras - denkunmöglich ist, damit Punkte zu machen.
__________________ -Tuco- |
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Also wenn in einem Rufer ein Partner den Pagat ultimo spielt und der andere den König ultimo dann können ja beide Ansagen funktionieren. Für diejenigen, bei denen auch ein Spieler Ansagen für den Partner tätigen darf können die Ansagen dann ja auch vom gleichen Spieler kommen (habe ich hier Partneransagen bei Rufer gelernt - auch wenn ich das selbst nicht so spiele). Für den Fall der hier wohl gemeint ist (ein Spieler hat beide Karten und sagt beide an) sehe ich das wie palamedes. Nicht jede sch...ön dumme Ansage ist gleich Renonce - es reicht wenn die verlorene Ansage bezahlt wird. Sinn darin beide anzusagen sehe ich keinen, denn im besten Fall geht einer und es ist ein Null-Summen-Spiel. Es kann sich also nur um einen Irrtum handeln - ich habe auch schon jemand einen Bettler mit Sküs spielen gesehen .. so etwas kann also offensichtlich in der Hitze des Gefechts passieren. Wenn jemand ein Spiel ansagt, dass sich mit seinen Karten nicht ausgehen kann wird er es verlieren und muss es dann zahlen - ganz einfach. Spielt man privat so könnte man natürlich auch so nett sein den Spieler darauf hinzuweisen, dass sich diese zwei Prämien ausschließen, und ihn das korrigieren lassen. |
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| Zitat:
Wenn ein Spieler gezwungen wird eine Karte die er ultimo angesagt hat vorher zu spielen dann hat er sie ganz einfach nur verloren. Normalerweise kann er gezwungen werden weil er dem Farbzwang folgen und den Rufkönig zugeben muss, oder weil er als letzten Tarock den Pagat zugeben muss oder die Farbe nicht hat und tarockieren muss. Wenn er also tatsächlich in die Situation kommt im vorletzten Stich entweder den König oder den Pagat ausspielen so ist er ja de facto auch gezwungen eines davon zu tun. Jetzt könnte man sagen: Das hätte er aber wissen können/sollen/müssen. Jemand der einen Pagatrufer mit genau einem Tarock ansagt hätte es auch besser wissen sollen, und zahlt trotzdem "nur" den Pagat. |
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.. und bevor ich es vergesse: Wer seinen Partner mit unsinnigen Ansagen mitreißt darf von diesem auch - freundlich aber bestimmt - darauf hingewiesen werden er möge sich doch etwas mehr überlegen was er denn tut. |
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