Grundsätzlich ist die Zweispielvariante in Ordnung und funktioniert auch ganz gut.
Aber:
Laut Regelwerk kann
die Vorhand kann aus Piccolo und einem normalen Vorhandrufer auswählen.
Dazu die Frage: Warum nur die Vorhand? Beim Rufer ist's klar, den kann sowieso nur die Vorhand sagen. Aber die möglichkeit, bei Geist einen Picco zu sagen, sollte kein Privileg der Vorhand sein.
Ich schlage daher vor, die Geistregel wie folgt anzupassen:
2) Verhalten bei Geisterspielern:
Verliert ein Mitspieler an einem Tisch die Verbindung, so spielt an seiner statt ein Geist, der schlechter als ein Anfänger spielt. Ein Anzeichen dafür, dass bald der Geist spielt, ist z.B. eine längere Wartezeit bis zum Ausspielen einer Karte (maximal zwei Minuten). Sobald der
Geist neben dem Nick im Fenster rechts oben (nicht am Tisch direkt) ersichtlich ist, haben die drei anderen Spieler diesen Umstand
sofort in den Tischchat zu schreiben.
In diesem Fall darf nur ein Piccolo lizitert werden, die Vorhand darf wahlweise auch einen normalen Vorhandrufer spielen. Beim Rufer dürfen keine Ansagen gemacht werden, stille
Prämien, also auch Vögel, sind allerdings erlaubt. Ist der Geist selbst Vorhand, sagt dieser, egal welches Blatt er besitzt, immer einen normalen Rufer an. Steigt derjenige Spieler, der die Verbindung verloren hat, während des Radels wieder in das Spiel ein, soll er seine Anwesenheit den anderen Mitspielern kurz im Tischchat mitteilen. Damit ist das Verhalten bei Geisterspielern wieder hinfällig und es darf normal gespielt werden!