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Ich habe erst mit einer Person gesprochen, die diese Variante beherrscht. Es soll sehr spannend sein und sozusagen "die beste Tarock-Variante" weil sie die Vorzüge von 20-und K-Rufen vereint. Sollte es in diesem Forum User geben, die diese Variante spielen würde ich mich sehr freuen auch dieses Spiel zu erlernen. |
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Hab da ein bißerl was im Netz gefunden: http://www.tarockspiele.com/XIXruf2.html Das wichtigste daraus... Es gibt neun Spielansagen, und zwar in ansteigender Reihenfolge Trischaken, Rufer mit Spatz (Tarock I), Rufer mit Uhu (Tarock II), Fechter (Bettler), Rufer mit Gickerl (Tarock III), Rufer mit Wildsau (Tarock IIII), Dreier, Plauderer (Bettel*ober/Bettler ouvert) und Solo. Trischaken muss die Vorhand spielen, und zwar dann, wenn die 3 anderen Spieler ge*passt haben Ge*wo*nnen hat bei den Ruferspielen jene Partei, die mindestens 54 Punkte erzielt hat, wobei die Zahl der Spiel*punkte davon abhängt, wie hoch ein Spieler gewonnen hat. Die folgende Zähltabelle zeigt, wieviel ein Gewinner von jedem Gegenspieler ausbezahlt bekommt; man sieht, dass ein Dreier doppelt und ein Solo vierfach zählt: Rufer Dreier Solo 54 bis 63 Punkte 1 Spielpunkt 2 4 64 bis 73 Punkte 2 Spielpunkte 4 8 74 bis 83 Punkte 3 Spielpunkte 6 12 84 bis 93 Punkte 4 Spielpunkte 8 16 94 bis 103 Punkte 5 Spielpunkte 10 20 |
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XIXer-Rufen ist die Standard-Tarockvariante in Tschechien und in der Slowakei. Wir sind im vorletzten Winter zu einem Turnier rübergefahren, es gibt dort wenig Lizitationsmöglichkeiten, die Anzahl der Überschusspunkte (Punkte mehr als die Hälfte) sind ausschlaggebend für die Höhe des jeweiligen Spielgewinns. Es war eine jener Regelvarianten, wo Trischaken relativ teuer ist, man muss also eine Gefühl dafür bekommen, wann man das kleinste Spiel lizitiert (und ein Kontra in Kauf nimmt), um die Ansage "Trischaken" zu verhindern, und wann man besser schweigt, weil man im allfälligen Trischaken nicht verlieren würde. Das kleinste Spiel kann aber auf Grund der Überschusspunkte recht teuer werden ... In Österreich wird östlich von Freistadt ganz intensiv XIX-er-Rufen gespielt, auch im Gebiet von Stadt Haag etc. Dort hat sich das Spiel stark an Königrufen angenähert, es vereinigt die Vorzüge beider Tarockvarianten. So wie im Königrufen gibt es im dortigen XIX-er Rufen Pagat, Uhu, Kakadu etc., die Talonaufnahme ist aber raffinierter und die Überschusspunkte zwingen einem, bis zum letzten Stich konzentriert zu sein. :idea: Wir sollten einmal eine Exkursion nach OÖ machen (oder das Spiel in Wien ausprobieren).
__________________ Königrufen in Wien: Jeden Mittwoch, ab 18.30, Cafe Ritter, 16, Ottakringerstraße 117. |
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Es ist für ein schnelles Spiel zwischendurch geeignet und zeichnet sich dadurch aus, dass alle Karten offen am Tisch sind (gut berechenbar) und der Spielablauf ebenfalls sehr schnell ist (besser gesagt sein kein wenn alle am Tisch dazu fähig sind) |
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